Werden Behandlungen von Ärzten seitens der PKV angezweifelt?
Werden Behandlungen von Ärzten seitens der PKV angezweifelt?Quelle: Ergo
Politik & Regulierung

Verbraucherschützerin teilt kräftig gegen PKV aus

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die privaten Versicherer leiden unter Kostendruck und werden gegenüber den Kunden pingelig. Die Versicherer hätten die Zügel angezogen, würden ihre Patienten stärker überwachen und die Notwendigkeiten von Behandlungen anzweifeln, erklärt die Verbraucherschützerin Elke Weidenbach. Kulanz sei in der PKV ein "Konzept von gestern".

Die Versicherten in der privaten Krankenversicherung wären unzufrieden, das würde in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen deutlich werden, erklärt Weidenbach gegenüber der Frankfurter Rundschau. Der Hauptgrund für die Beschwerden wären die "enormen Beitragssteigerungen". Ein weiterer Zankapfel seien die Beurteilung über die medizinische Notwendigkeit von Behandlungen oder die Erstattung bestimmter Arzneimittel.  

 

Die Versicherer stünden unter Kostendruck, weswegen Sie "Rechnungen als fehlerhaft beanstanden" würden – die Zeiten von Kulanz seien vorbei, meint die Referentin der Verbraucherzentrale NRW. Die Unternehmen würden "heute prüfen lassen", ob Versicherte tatsächlich „arbeitsunfähig krank“  sind – lesen Sie zu der Nutzung von Detektiven in der Versicherungswirtschaft das gestrige Schlaglicht.

 

Weiterhin werde untersucht, ob ein Versicherter "länger krank ist oder schon berufsunfähig", sodass "private oder andere Versorgungssysteme zuständig sind". Menschen, die in die PKV wechseln könnten, sollten genau prüfen, "ob eine private Krankenversicherung wirklich das passendste Modell ist".

PKV · Verbraucherschützer · Medikamente
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