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Schlaglicht

Leitermann: "Den BVB zu unterstützen, ist für unser Unternehmen ein gutes Geschäft"

Von Ulrich LeitermannTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
In der Bundesliga ruht gerade der Ball. Die Logos der Versicherer auf den Bundesliga-Trikots bleiben jedoch stets im Kopf. Macht aber eine Sport-Partnerschaft in der digitalen Welt überhaupt noch Sinn? Auf jeden Fall, findet Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna. „Seit dem Erwerb der Namensrechte für das Stadion hat Signal Iduna seine Bekanntheit in der Bevölkerung um fast ein Drittel gesteigert.“

Eine Marke aufzubauen und zu pflegen, ist ein langfristiges Geschäft. Sport-Sponsoring kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Seit 13 Jahren trägt der Signal Iduna Park, das größte deutsche Fußballstadion, den Namen unserer Unternehmensgruppe. Der Erfolg dieses Sponsorings lässt sich an Kennziffern ablesen. Um wie viel wurde die Markenbekanntheit gesteigert? Gibt es einen messbaren positiven Image-Transfer auf das Unternehmen? Am Ende steht die rein wirtschaftliche Frage: Hilft das Sponsoring dem Unternehmen, die Produkte besser zu verkaufen? Für uns und die langjährige Partnerschaft mit Borussia Dortmund lassen sich alle diese Fragen klar mit Ja beantworten. Den BVB zu unterstützen, ist für unser Unternehmen ein gutes Geschäft.

 

Es gibt aber noch eine zweite Dimension, die für ein erfolgreiches Sport-Sponsoring wichtig ist. Ein Faktor, der sich nicht in Kennziffern oder Euros ausdrücken lässt, der aus meiner Sicht jedoch unerlässlich ist: Emotionen. Woche für Woche fiebern mehr als 80.000 Zuschauer bei den Spielen „ihrer“ Borussia mit. Kaum jemand kann sich dieser besonderen Stimmung entziehen - auch nicht die gegnerischen Mannschaften. Wenn die berüchtigte „Gelbe Wand“, die mit fast 25.000 Plätzen größte Stehplatztribüne Europas, ihre Fangesänge anstimmt, bekommen selbst internationale Profi-Kicker weiche Knie. "Dieses Stadion wurde für den Fußball und für die Fans erbaut. Die beste Atmosphäre auf dem Kontinent", schrieb die britische Times und kürte den Signal Iduna Park zum schönsten Stadion weltweit. 

Gutes Sponsoring braucht Emotionen und wirtschaftliche Vernunft

Im Sport-Sponsoring gibt es normalerweise zwei Prototypen: Da ist zum einen der Unternehmer als Fan, der seit seiner Kindheit mit dem Heimatklub mitfiebert und für den das Sponsoring geradezu eine Pflicht ist. Auf der anderen Seite gibt es die kühlen Rechner, meist große Konzerne, die Sponsoring ausschließlich als finanzielle Transaktion betrachten, die für das Unternehmen Gewinne abwerfen soll. Welche der beiden Methoden besser ist? Meine Antwort: Gutes Sponsoring braucht beides – Emotionen und wirtschaftliche Vernunft. 

 

Als Sponsor leben wir die Emotionalität des Fußballs deshalb bewusst mit. Wer einmal an einem Heimspieltag des BVB in Dortmund war, weiß, wie sehr das Herz dieser Stadt für ihre Borussia schlägt. Dortmund wird dann zu einer schwarz-gelben Festkulisse. Auch in unserer Dortmunder Hauptverwaltung, nur wenige Schritte vom Stadion entfernt, ist der BVB für viele Mitarbeiter an solchen Tagen das wichtigste Thema.

 

Doch Emotionen alleine, so wichtig sie sind, reichen für ein erfolgreiches Sponsoring nicht aus. Damit beide Seiten über viele Jahre von der Zusammenarbeit aus Verein und Unternehmen profitieren, muss das Sponsoring wirtschaftlich Sinn machen. Die Partnerschaft mit Borussia Dortmund ist in diesem Sinne ein Glücksfall. Seit dem Erwerb der Namensrechte für das Stadion hat Signal Iduna seine Bekanntheit in der Bevölkerung um fast ein Drittel gesteigert. Zwei von drei Fußballinteressierten kennen den Signal Iduna Park. Viele Menschen verbinden mit unserem Unternehmen Begriffe wie Sympathie, Vertrauen und Freundlichkeit – auch darauf hat unsere Partnerschaft mit Borussia Dortmund einen positiven Einfluss.

Gemeinames Versicherungsprodukt für BVB-Fans

Und in Zukunft? Macht eine Sport-Partnerschaft in der digitalen Welt überhaupt noch Sinn? In Zeiten, in denen sich über digitale Kanäle jede Zielgruppe passgenau ansprechen lässt? Ich bin überzeugt: Gerade in der Digitalisierung ist die verbindende Wirkung und auch das reale Erlebnis von Sport wichtiger denn je. Mehr als 265 Millionen Menschen weltweit spielen Fußball. Tendenz steigend. Die jungen Menschen, die „Digital Natives“, wenden sich nicht vom Sport ab – im Gegenteil: Immer mehr Jungen und Mädchen spielen selbst aktiv Fußball.

 

„Echte Liebe“ lautet das Motto des BVB, das sich auch auf die Partnerschaft zwischen uns und Borussia Dortmund übertragen lässt. Aus diesem Grund haben wir die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren weiter vertieft. Signal Iduna ist mittlerweile nicht nur Namensgeber des Stadions, sondern seit 2014 auch Anteilseigner des BVB. Auch im gesellschaftlichen Bereich arbeiten wir eng zusammen. So unterstützen wir beispielsweise das BVB-Lernzentrum, das sich in der politischen Bildung für Jugendliche und gegen Gewalt engagiert. Oder das interkulturelle Stadionfest, an dem vergangenes Jahr mehr als 5.000 Menschen teilnahmen.Das jüngste Ergebnis unserer Zusammenarbeit heißt Versicherung09. Zum ersten Mal bieten wir gemeinsam mit dem BVB ein Produkt an. Versicherung09 ist eine digitale Haushaltsversicherung speziell entwickelt für BVB-Fans. Denn neben einer Hausrat- und Haftpflichtversicherung bekommt der Kunden für jedes Bundesligator des BVB und für ein sehr gutes Saisonabschneiden des Vereins einen Prämienrabatt. Versicherung09 ist der vielleicht beste Beweis, dass Emotionen und wirtschaftliche Vernunft beim Fußball Hand-in-Hand gehen können. So wie unsere Partnerschaft mit dem BVB.