Debeka Zentrale, Koblenz
Debeka Zentrale, KoblenzQuelle: Debeka
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Debeka verteidigt Zinssenkung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Koblenzer haben ihre Überschussbeteiligung für das Jahr 2019 gesenkt. Das Unternehmen stellt sich damit gegen den Trend in der LV-Branche, verteidigt die Maßnahme auf Anfrage und verweist auf die Gesamtverzinsung.

Das Unternehmen verringert die Überschussbeteiligung für das laufende Jahr, wie das Unternehmen mitteilte. Die laufende Verzinsung fällt im Vergleich zum Vorjahr von 2,5 auf 2,25 Prozent.  Die Debeka folgt damit nicht der Mehrheit der Lebensversicherer, die ihre Überschüsse stabil hielten oder sogar erhöhten. Nach Zahlen von Policen Direkt hat sich die laufende Verzinsung branchenweit durchschnittlich von 2,34 auf 2,41 Prozent erhöht. 

 

Die Koblenzer verteidigen die Absenkung und verweisen auf die komplette Verzinsung, die beinahe unverändert bleibe: "Die Gesamtverzinsung inklusive der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven und der Schlussüberschussanteile – je nach Laufzeit – beträgt nahezu unverändert zwischen 3,0 und 3,1 Prozent (Vorjahr 3,1 bzw. 3,2 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr ist die Absenkung damit minimal. Die Deklaration der neuen chancenorientierten Tarife bleibt gegenüber 2018 unverändert", erklären die Koblenzer auf Anfrage.

 

 

Debeka · Lebensversicherungsmarkt · Gesamtverzinsung
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