Die Ausgaben der Versicherungswirtschaft im Jahr 2018.
Die Ausgaben der Versicherungswirtschaft im Jahr 2018.Quelle: VW
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Was ist das beliebteste Titelbild der Versicherungswirtschaft?

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Alles bleibt anders" hieß es der ersten Ausgabe der Versicherungswirtschaft in diesem Jahr. Mit dem Relaunch des Magazins für die Entscheider und Führungskräfte der Branche wurde der Aufbau des Heftes neu komponiert und dramaturgisch aufgeladen. VWheute hat nun Anfang Dezember über Twitter die Leser nach dem besten Titelbild der vergangenen zwölf Ausgaben befragt. Zur Auswahl standen jeweils vier Ausgaben: Von Januar bis April, von Mai bis August, sowie von September bis Dezember. Die Sieger: Die Cover der Ausgaben Januar, Juni und Oktober.

Die Ausgaben Januar bis April 2018

Die Ausgaben der Versicherungswirtschaft von Januar bis April 2018.
Die Ausgaben der Versicherungswirtschaft von Januar bis April 2018.Quelle: VW
Immerhin 50 Prozent der befragten User entschieden sich für das Cover der Januar-Ausgabe mit dem Titel "Bedrohliche Verführung: Wie künstliche Intelligenz einer ganzen Branche den Kopf verdreht". Dabei könnte sich die neue Technologie zu einem wahren Wachstumsmotor für die deutsche Industrie entwickeln. Nach Berechnungen von Mc Kinsey & Company könnte allein das Bruttoinlandsprodukt durch den Einsatz von klugen Computern bis 2030 um bis zu vier Prozent oder 160 Mrd. Euro höher liegen als ohne KI. Mit entsprechenden Folgen für die Branche: "Künstliche Intelligenz hat ein sehr weites Potenzial im direkten und indirekten Einsatz in der Versicherungsindustrie", glaubt Raimund Baumann von der Swiss Re.

Die Ausgaben Mai bis August 2018

Die Ausgaben Mai bis August 2018.
Die Ausgaben Mai bis August 2018.Quelle: VW
Mit 45 Prozent Zustimung kam das Cover der Juni-Ausgabe 2018 mit der Fragestellung: "Tradition, Emotion, Eskalation?" bei den Lesern am Besten an. Pünktlich zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft rückte der russische Versicherungsmarkt in den Fokus. Auch wenn sich die Welt als Gast in Putins Palast ein Stelldichein gab - die russischen Versicherer haderten indes eher mit dem größten Fußballturnier der Welt. Allerdings liegt der Anteil ausländischer Player auf dem russischen Versicherungsmarkt noch immer unter zehn Prozent. Gerade deutsche Versicherungskonzerne tun sich noch immer Schwer, in Putins Reich entsprechend Fuß zu fassen.
"Wir verstehen die Struktur nicht, das Land ist zu groß und wir sind nicht dafür ausgerüstet."
Peter Hagen, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der VIG
Dennoch zeigten sich die Versicherer entsprechend "gewappnet für das ganz große Spiel". Angefangen vom Stadion über den WM-Pokal und die Eintrittskarte bis hin zu den Beinen von Lionel Messi und Cristiano Ronaldo - es gab so gut wie nichts, was nicht entsprechend versichert und abgesichert werden konnte. Nur sportlicher Erfolg ist bis heute nicht versicherbar, die Jogis Jungs am Ende leidvoll erfahren mussten.

Die Ausgaben September bis Dezember 2018

Die Ausgaben September bis Dezember 2018.
Die Ausgaben September bis Dezember 2018.Quelle: VW
"Digital dabei!?" lautete die alles entscheidende Frage in der Oktoberausgabe der Versicherungswirtschaft. Immerhin 42 Prozent der befragten User auf Twitter entschieden sich für das Titelcover jener Ausgabe, die sich passend zur Leitmesse DKM auf die Richtungssuche für die Vermittlerschaft machte. Wenig verwunderlich, dass die viel bemühte Digitalisierung auf dem Branchtreff in den Dortmunder Westfalenhallen beinahe schon zum Überthema mutierte - auch wenn Allianz-Leben-Chef Markus Faulhaber eindringlich davor warnte: "Digitalisierung mit Vertrieb gleichzusetzen ist das größte Missverständnis". Auch wenn die versammelten Heads der deutschen Versicherungszunft beinahe schon mantraartig die Notwendigkeit des Vermittlers als persönlichen Ansprechpartner bemühten - klare Antworten auf die digitalen Herausforderungen blieben diese am Ende dennoch schuldig.
So bleibt es auch im kommenden Jahr die Aufgabe, zum allesentscheidenden "großen Sprung nach vorn" anzusetzen. So gelingt es der Branche immer besser, neuralgische Punkte zu benennen und strategische Antworten zu finden. Zwar ist das Verpasste noch nicht aufgeholt - doch wie sagte einst ein weiser Mensch: "Wer wagt, der gewinnt" - auch im Jahr 2019.
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