Überschussbeteiligungen: Wer bleibt stabil und wer zahlt mehr?
Überschussbeteiligungen: Wer bleibt stabil und wer zahlt mehr?Quelle: Tim Klostermeier / PIXELIO (www.pixelio.de)
Unternehmen & Management

Überschussbeteiligungen: DEVK legt als zweites Unternehmen zu

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Neue Zahlen zu den Überschussbeteiligungen und Gesamtverzinsungen aus der Versicherungsbranche: Während die Württembegische und die LVM dem Markttrend folgen und ihre Gesamtverzinsungen auf dem Vorjahresniveau anbieten, erhöht die DEVK als zweiter Versicherer seine laufende Verzinsung.
So kündigt die DEVK an, für Verträge des DEVK-Lebensversicherungsvereins eine laufende Verzinsung von 2,7 Prozent auzuzahlen. Dies entspreche einem ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die DEVK Allgemeine Leben bietet ihren Kunden für 2019 

eine laufende Verzinsung von 2,5 Prozent an, was einem Plus von 0,2 Prozentpunkten entsprechen würde. Einschließlich Schlussüberschussbeteiligung und einer Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven erhöhe sich die Gesamtverzinsung demnach je Vertrag im kommenden Jahr auf über drei Prozent.

Auf Stabilität setzt indes die Württembergische bei ihren Lebensversicherungskunden: Demnach bietet die Württembergische Lebensversicherung eine durchschnittliche Gesamtverzinsung von unverändert 2,86 Prozent an. Die laufende Verzinsung beläuft sich auf 2,40 Prozent. Bei den modernen Garantieprodukten wie IndexClever und KlassikClever konnte erneut ein Extra-Überschuss von bis zu 0,3 Prozent deklariert werden, sodass die Gesamtverzinsung hier bei etwa 3,16 Prozent liegt. "Unsere Überschussbeteiligung bleibt auch im kommenden Jahr unverändert stabil. Damit stehen wir bei nach wie vor niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt für Solidität und Zuverlässigkeit", kommentiert Norbert Heinen, Vorstand der WürttLeben.
Die LVM Lebensversicherungs-AG setzt für ihre Kunden auf im kommenden Jahr auf eine Gesamtverzinsung inklusive Schlusszahlung in Höhe von 3,5 Prozent. Die laufende Verzinsung beträgt dabei weiterhin 2,5 Prozent, hinzu kommen 1,0 Prozent aus der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven sowie dem Schlussgewinn. "Wir sehen gerade bei unseren jüngeren Kunden eine zunehmende Sensibilität für das Thema private Altersvorsorge. Umso erfreulicher ist es, ihnen ihr Vertrauen in unsere Lebensversicherungsprodukte mit einer sehr guten Gesamtverzinsung zurückzahlen zu können", sagt LVM-Vorstand Rainer Wilmink.
Gesamtverzinsung · Überschussbeteiligung · LVM Versicherung · DEVK · Wüstenrot & Württembergische
Auch interessant
Zurück
14.08.2019VWheute
Starkes zweites Quartal hält W&W auf der Gewin­ner­straße Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) setzt den vor zwei Jahren …
Starkes zweites Quartal hält W&W auf der Gewin­ner­straße
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) setzt den vor zwei Jahren eingeleiteten Aufbruch auch im ersten Halbjahr 2019 fort. In den ersten sechs Monaten des Jahres beträgt der Konzernüberschuss fast so …
13.06.2019VWheute
DEVK: Kraft­fahrt­ge­schäft treibt Wachstum Die Kölner wollen stark wachsen. Nach einem unterdurchschnittlichen, aber ertragsstarkem Jahr 2018 will …
DEVK: Kraft­fahrt­ge­schäft treibt Wachstum
Die Kölner wollen stark wachsen. Nach einem unterdurchschnittlichen, aber ertragsstarkem Jahr 2018 will die DEVK mit aktiver Rück- und innerdeutscher Schaden- und Unfallversicherung wieder deutlich schneller als der Markt zulegen. "Eine…
30.04.2019VWheute
DEVK: Fast jeder Vierte verlässt sich bei BU auf die gesetz­liche Absi­che­rung Psychische Erkrankungen sind immer öfter ein Grund für …
DEVK: Fast jeder Vierte verlässt sich bei BU auf die gesetz­liche Absi­che­rung
Psychische Erkrankungen sind immer öfter ein Grund für Berufsunfähigkeit. Allerdings scheinen nur wenige Bundesbürger einen entsprechenden Versicherungsschutz für den Fall der Fälle zu besitzen. Laut …
20.02.2019VWheute
Debeka hadert mit "Hamburger Irrweg" Die Debeka kann sich auch weiterhin auf die private Krankenversicherung als wichtigste Säule des Konzerngeschäfts…
Debeka hadert mit "Hamburger Irrweg"
Die Debeka kann sich auch weiterhin auf die private Krankenversicherung als wichtigste Säule des Konzerngeschäfts stützen. So konnte Thomas Brahm bei seiner ersten Bilanzpressekonferenz als Vorstandschef des Koblenzer Versicherers …
Weiter