Wer bietet den besten Schutz für den Hausrat?
Wer bietet den besten Schutz für den Hausrat?Quelle: Rainer Sturm / PIXELIO (www.pixelio.de)
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Neues Rating von Franke und Bornberg: Medien-Versicherung ist der beste Hausratversicherer

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Lebkuchen, Christstollen und jeden Adventssonntag eine neue brennende Kerze auf dem Tannenkranz: Die idyllische Vorweihnachtszeit weist so manches Ritual auf - einschließlich dem immer wiederkehrenden Hinweis zum Brandschutz. Glücklich schätzen kann sich indes der Kunde, welcher im Unglücksfall über eine entsprechende Hausratversicherung verfügt. Doch es gibt erhebliche Unterschiede, wie ein neues Rating von Franke und Bornberg im Auftrag des Handelsblatt ergibt.
Wie die aktuelle Schadenstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) alle Jahre wieder belegt, brennt es zum Jahresende wesentlich häufiger als in den Frühjahrs- und Sommermonaten. Allein 2017 wurden den Versicherern im Monat nach den Weihnachtsfeiertagen 45 Prozent mehr Feuerschäden als im Frühjahr und Herbst gemeldet. Somit zählten die Versicherer 10.000 zusätzliche Feuerschäden zur Adventszeit, Weihnachten und Silvester. Das waren etwa zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor (11.000 zusätzliche Feuerschäden 2016), heißt es beim Branchenverband. Pro Wohnungsbrand entstand ein Schaden von durchschnittlich 3.200 Euro, so die Schätzung des GDV. Damit verursachten Adventsbrände Schäden von insgesamt 32 Mio. Euro.  2016 lag der Schadenaufwand bei 28 Mio. Euro, der Schadendurchschnitt bei 2.545 Euro.
Wer seinen Hausrat indes gegen Elementarschäden wie Brände, Blitzschläge, Explosionen, Leitungswasser, Stum und Hagel, Einbruchdiebstahl, Vandalismus und Raub angesichert hat, ist zwar eindeutig im Vorteil. Entscheidend ist indes das Kleingedruckte, konstatiert Franke und Bornberg in ihrem aktuellen Rating zu Hausratversicherungen. "Man kann sich das stark vereinfacht so vorstellen: Würde man ein Haus umdrehen und ausschütteln, ist in der Regel alles, was herausfällt, versichert. Der Teufel steckt im Detail. Es lohnt sich deshalb, die Angebote ganz genau zu vergleichen", konstatiert Geschäftsführer Michael Franke.
Dafür haben die Analysten der Ratingagentur im Auftrag der Wirtschaftszeitung überprüft, die kundenfreundlich die Vertragsbedingungen der einzelnen Versicherer ausgestaltet sind. Dafür wurden die jeweiligen Policen in drei Kategorien aufgeteilt, so dass ie Bedingungen und Prämien im leistungsstärksten "Topschutz" miteinander verglichen wurden. Nicht unter die Lupe genommen wurden indes der Kundenservice. Auch die Regulierung im Schadenfalls fand keinen Widerhall in der Untersuchung.

"And the winner is:"

... die Medienversicherung aus Karlsruhe. So würde der Online-Versicherer nicht nur mit guten Vertragsbedingungen, sondern auch mit besonders günstigen Prämien punkten, heißt es bei Franke und Bornberg. Ein weiteres Ergebnis: Die Anbieter bewerten das Risiko für bestimmte Adressen zum Teil sehr unterschiedlich. "Auch hier lohnt es sich zu vergleichen. Wer in einem Stadtteil mit einer hohen Zahl an Einbrüchen oder Fahrraddiebstählen wohnt, zahlt meist ebenfalls mehr", konstatiert Franke. Auch wer "auf einen einzelnen Aspekt besonders großen Wert legt, sollte die Verträge im Detail vergleichen".
Rating · Hausratsversicherung · Franke und Bornberg · Medien Versicherung
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