Vertragsunterzeichnung für die Stiftungsprofessur (vorne, v.l.): Dr. Gerhard Schmitz (Continentale), Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick (FH Dortmund), Dietmar Bläsing (VOLKSWOHL BUND) und Ulrich Leitermann (SIGNAL IDUNA) sowie (hinten, v.l.) Prof. Dr. Matthias Beenken (FH Dortmund), Prof. Dr. Michael Radtke (FH Dortmund), Wolfgang Schwarzer (Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft an der FH Dortmund) und Dekan Prof. Dr. Armin Klinkenberg (FH Dortmund).
Vertragsunterzeichnung für die Stiftungsprofessur (vorne, v.l.): Dr. Gerhard Schmitz (Continentale), Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick (FH Dortmund), Dietmar Bläsing (VOLKSWOHL BUND) und Ulrich Leitermann (SIGNAL IDUNA) sowie (hinten, v.l.) Prof. Dr. Matthias Beenken (FH Dortmund), Prof. Dr. Michael Radtke (FH Dortmund), Wolfgang Schwarzer (Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft an der FH Dortmund) und Dekan Prof. Dr. Armin Klinkenberg (FH Dortmund).Quelle: FH Dortmund / Stephan Schütze
Köpfe & Positionen

Versicherungswirtschaft stiftet Professur an der FH Dortmund

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Drei für Gutes: Die Dortmunder Versicherungsunternehmen Continentale, Signal Iduna und Volkswohl Bund stiften der Fachhochschule Dortmund eine Professur für Versicherungs- und Risikomanagement. Dafür werden die drei Unternehmen insgesamt 400.000 Euro über fünf Jahre verteilt zur Verfügung stellen.

Neben den Versicherern steuert der Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft an der Fachhochschule Dortmund e.V. 50.000 Euro für die Sachmittelausstattung dieser Professur bei. Die Stiftungsprofessur wird am Fachbereich Wirtschaft angesiedelt, wo bereits der Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft dual sowie ein unter anderem auf das Risikomanagement spezialisierter Masterstudiengang angeboten werden.

 

"Seit 20 Jahren haben wir an unserer Hochschule einen versicherungswissenschaftlichen Schwerpunkt, der damals ebenfalls mit einer Stiftung begonnen hat und heute von fünf Professoren mit einem interdisziplinären fachlichen Hintergrund geprägt wird", erklärt Wilhelm Schwick, Rektor der Fachhochschule Dortmund. "Wir freuen uns außerordentlich, dass die Versicherungswirtschaft die Arbeit an unserer Hochschule und die Qualität der Absolventinnen und Absolventen derart wertschätzt."


"Die Versicherungswirtschaft ist einem erheblichen Wandel unterworfen, der sich mit den drei Stichworten Digitalisierung, Demografie und Regulierung beschreiben lässt“, begründet Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände der Signal Iduna, das Engagement. "Deshalb brauchen wir sehr gut ausbildeten Nachwuchs, der sich diesen Herausforderungen stellt und uns hilft, die Ausrichtung der Versicherungsunternehmen auf diese neue Welt voranzutreiben", ergänzt Gerhard Schmitz, stellvertretender Vorsitzender der Vorstände des Continentale Versicherungsverbundes und unter anderem für das Ressort Personal verantwortlich.

 

"Wir investieren mit Überzeugung in die akademische Ausbildung der Mitarbeiter von morgen und stärken damit den Wissenschaftsstandort Dortmund“, erklärt Dietmar Bläsing, Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen und zugleich Personalvorstand der Unternehmen.

 

Von der Einrichtung der Stiftungsprofessur versprechen sich die Stifter "eine Weiterentwicklung des Angebots der versicherungswirtschaftlichen Lehre und der angewandten Forschung". Dabei werden Fragestellungen des Managements von Risiken, des Vertriebs von Versicherungsprodukten beginnend bei der Produktentwicklung über die Beratung bis hin zur Leistungserbringung sowie der digitalen Wertschöpfung eine wesentliche Rolle spielen, schreiben die Unternehmen.

 

Der akademische Nachwuchs werde auf vielfältige Aufgaben in Versicherungs- und Vermittlungsunternehmen vorbereitet. Einen besonderen Wert legen Stifter und Hochschule dabei auf den Praxistransfer.

Signal Iduna · Volkswohl Bund · Continentale · Professor
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