Mutter und Kind
Mutter und KindQuelle: Salih Ucar / www.pixelio.de / PIXELIO
Politik & Regulierung

Mütter fürchten Altersarmut - Canada Life will helfen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das sollte zum Nachdenken anregen: Mütter in Deutschland haben große Angst vor Altersarmut. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Lebensversicherers Canada Life über das Marktforschungspanel Toluna. Bei dieser Frage können Vermittler für sich und andere Gutes tun.

Es ist traurig: Frauen beziehen in Deutschland im Alter rund 40 Prozent weniger gesetzliche Rente als Männer, wie das Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung angibt. Jede dritte Rentnerin kommt nicht einmal auf 500 Euro gesetzliche Rente im Monat, der Hartz 4-Satz beträgt 416 Euro. Der Sachverhalt mit den niedrigeren Renten ist im Gegensatz zu der richtigen Absicherungshöhe auch kein Geheimnis.

 

Die von Canada Life befragten Frauen, 1.000 Mütter im Alter von 34 bis 46 Jahren wurden befragt, sind sich der Gefahr voll bewusst: 80 Prozent fürchten, durch Erziehungszeiten und/oder Teilzeitarbeit im Alter finanziell abgehängt zu werden. Und das, obwohl mehr als 75 Prozent von ihnen berufstätig sind. Mehr als die Hälfte arbeitet, um im Alter nicht arm zu sein.

 

Gemeinsam mit dem Partner?

 

Trotz der Angst vor Altersarmut ist eigenständige Altersvorsorge bei Müttern noch nicht sehr weit verbreitet. Etwas weniger als die Hälfte der befragten Mütter in fester Partnerschaft organisiert die Altersvorsorge gemeinschaftlich mit dem Partner. Nicht einmal ein Viertel der Verpartnerten nimmt die Vorsorge selber in die Hand. Immerhin noch sechs Prozent verlassen sich ganz auf den Partner.

 

Das kann gefährlich sein, denn für "Frauen ist die Scheidung meistens ein existenzielles Problem, für einen Mann ein finanzielles", wie die renommierte Scheidungsanwältin Helene Klaar kürzlich im SZ-Interview bestätigte.

 

Bei alleinerziehenden Frauen hat etwa ein Drittel in Eigenregie finanziell für das Alter vorgesorgt. Erschreckend, 68 Prozent der Alleinerziehenden haben bislang noch keine Vorkehrungen für die Altersvorsorge getroffen, wahrscheinlich, weil das Geld fehlt.

 

Die Folgen sind verheerend und betreffen neben dem Betroffenen die gesamte Gesellschaft, die bei Altersarmut (zurecht!) eingreifen muss. Die Alleinerziehenden  sind besonders stark von Armut bedroht, das eröffnet Chancen für Vermittler und Versicherer Gutes zu tun

 

Der Markt ist im Einzelfall nicht besonders attraktiv, aber es ist ein beständiger Massenmarkt.

Alleinerziehende in Deutschland
Alleinerziehende in DeutschlandQuelle: Statista

Der Vermittler hat an dieser Stelle die Gelegenheit, etwas für die Betroffenen und die Gesellschaft zu tun, zum Wohle aller. Canada Life hat das erkannt und für die genannte Problematik ein Themenportal gestartet.

 

Die Studie fasst Markus Drews, Hauptbevollmächtigter der Canada Life, noch einmal zusammen: "Die Umfrage zeigt, die Lebens- und Familiensituation von Müttern hat großen Einfluss auf ihr Vorsorge-Verhalten. Aber es gibt eine Gemeinsamkeit: Fast alle haben großen Respekt vor der möglichen Altersarmut. Es gibt viele offene Fragen. Eine erste Möglichkeit auf dem Weg zu einer Lösung ist, sich zu informieren. Genau diese Informationen halten wir auf unserem neuen Themenportal ‚Meine Zukunft und ich‘ speziell für diese Frauen bereit!“

Canada Life · Altersvorsorgekonzept · Studie
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