Digitale Möglichkeiten
Digitale MöglichkeitenQuelle: Cebit_Presseseite
Politik & Regulierung

FDP sorgt sich um KI-Fähigkeit der Versicherer

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die FDP hat eine kleine Anfrage an die Bundesregierung geschickt. Die liberale Partei möchte unter anderem wissen, wie viele Versicherungen inzwischen künstliche Intelligenz (KI) einsetzen.

Die Anfrage bezieht sich unter anderem auf eine Studie der Bafin zu Herausforderungen und Implikationen von Finanzdienstleistungen (Big Data, Artificial Intelligence, BDAI). Gefragt wird unter anderem danach, wie viele Versicherungen BDAI einsetzen, wie viele Beschäftigte damit zu tun haben und wie Daten zum Angebot von Produkten genutzt werden, die über traditionelle Versicherungsprodukte hinausgehen. Außerdem geht es in der Kleinen Anfrage "um Insurtechs." Gefragt wird weiterhin, wie sich die Bafin auf BDAI einstellt.

Das ist doch einmal eine Anfrage, deren Antworten ein gutes Stimmungsbild über die Entwicklung in Sachen Digitalität in der Branche geben könnte und auch darüber, wie die Bafin das Thema Digitalität angeht.

 

Regierung will digitales Paradies

 

Es ist unklar, was die Liberalen mit der Anfrage erreichen möchten. Zuletzt wurde die Partei des Öfteren dadurch auffällig, dass sie die Regierung für in ihren Augen mangelnde Digitalisierungsfähigkeit und mangelnde Förderung der Möglichkeiten in diesem Bereich kritisiert.

Der Bund hat zuletzt durchaus Bereitschaft in diesem Bereich signalisiert. Es wurden verschiedene Verfassungsänderungen beschlossen, um direkter in Bildung investieren zu können. Unter anderem sollen mit dem "Digitalpakt Schule" insgesamt fünf Milliarden Euro in schnelles Internet, Tablets und in die Schulung der Lehrerinnen und Lehrer fließen.

 

Zudem soll für und mit der Deutschen Bahn ein "digitales Schienennetz" errichten werden, also das bisherige System auf eine digitale Leittechnik umgestellt werden. Experten schätzen den Preis auf 28 Milliarden Euro in den nächsten zwanzig Jahren.

Die KI-gesteuerte Plattform "Mila" soll digitale Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Bürger bereitstellen und ist der Regierung offenbar drei Mrd. Euro wert.  

FDP · Digitalisierung · Bundesregierung
Auch interessant
Zurück
12.02.2019VWheute
Bundes­re­gie­rung hält Kompro­miss beim euro­päi­schen Vorsor­ge­pro­dukt für akzep­tabel Die Bundesregierung hält den zwischen dem Europäischen …
Bundes­re­gie­rung hält Kompro­miss beim euro­päi­schen Vorsor­ge­pro­dukt für akzep­tabel
Die Bundesregierung hält den zwischen dem Europäischen Parlament, Europäischen Rat und der EU-Kommission gefundenen Kompromiss über die Verordnung zur Einführung eines freiwilligen …
24.09.2018VWheute
Deut­li­cher Anstieg der Krank­mel­dungen verur­sacht Milli­ar­den­schaden Die Zahl der Krankmeldungen in deutschen Unternehmen und Behörden ist in …
Deut­li­cher Anstieg der Krank­mel­dungen verur­sacht Milli­ar­den­schaden
Die Zahl der Krankmeldungen in deutschen Unternehmen und Behörden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wie aus einer Anfrage der Linksfraktion an die Bundesregierung hervorgeht, stieg der Zahl…
19.09.2018VWheute
Zahl der Ries­ter­ver­träge steigt nur gering­fügig Die Bundesregierung hat jüngst neue Zahlen zur Entwicklung der Riester-Rente in Deutschland …
Zahl der Ries­ter­ver­träge steigt nur gering­fügig
Die Bundesregierung hat jüngst neue Zahlen zur Entwicklung der Riester-Rente in Deutschland vorgelegt. Demnach ist die Zahl der Verträge im ersten Quartal des Jahres geringfügig auf 16,58 Millionen Verträge gestiegen. Zum …
12.09.2018VWheute
BdV schlägt Alarm: Sind die Lebens­ver­si­cher in der Krise? So deutlich haben wir das lange nicht mehr gehört. Schon in wenigen Wochen könnten einige…
BdV schlägt Alarm: Sind die Lebens­ver­si­cher in der Krise?
So deutlich haben wir das lange nicht mehr gehört. Schon in wenigen Wochen könnten einige Vorstände von Lebensversicherungsgesellschaften mit einem Bein im Gefängnis stehen, geht es nach Axel Kleinlein, …
Weiter