Swiss Lifein München
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Unternehmen & Management

Swiss Life setzt sich mit Zielsetzung selbst unter Druck

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Schweizer wollen mehr Gewinn erzielen. Dieses, wenig überraschende, Ziel war aber längst nicht alles, was die Schweizer auf dem Investorentag bekanntgegeben haben. Die Wachstumspläne sind ambitioniert aber man sei "gut auf Kurs".

Neben der Steigerung des Gewinns will das Unternehmen eine Verbesserung der Gewinnqualität erreichen. Diese etwas schwammige Formulierung wurde direkt mit Zahlen unterbaut. Bis zum Ende des Jahres 2021 soll ein Fee-Resultat von 600 bis 650 Millionen Schweizer Franken, ein Risikoresultat von 400 bis 450 Millionen Schweizer Franken und ein kumulierten Neugeschäftswert von über CHF 1,2 Milliarden Schweizer Franken erreicht werden. Laut dem Chef des Unternehmens ist das machbar, bisher ist das Unternehmen auf Kurs.

 

"Mit unserem neuen Unternehmensprogramm “Swiss Life 2021“ setzen wir auf eine kontinuierliche und zugleich ambitionierte Weiterentwicklung unserer Ertragsquellen, der Effizienz sowie der Ausschüttung an unsere Aktionäre", sagt Patrick Frost, CEO der Swiss Life-Gruppe. "Wir können “Swiss Life 2021“ aus einer Position der Stärke angehen. Dank dem großen Engagement der Mitarbeitenden sind wir sehr gut auf Kurs, um alle Ziele des laufenden Programms zu erreichen oder zu übertreffen."

 

Auf das Thema Digitalisierung angesprochen erklärte Frost: "Die Chancen der Digitalisierung werden wir dazu nutzen, die Kompetenzen unserer Mitarbeitenden mit den technologischen Möglichkeiten so zu kombinieren, dass wir uns über unser Beratungsmodell, das konsequent den Menschen ins Zentrum stellt, im Markt differenzieren werden."

 

Aktionäre dürfen sich freuen

 

Bei solch großen Ziele sollen auch die Aktionäre bedacht werden. Die Gruppe strebt nach eigenen Angaben für die kommenden drei Jahre eine SST-Quote zwischen 140 und 190 Prozent an. Der Cash-Transfer an die Holding soll über die nächsten drei Jahre insgesamt 2 bis 2,25 Milliarden Schweizer Franken betragen.

 

Die Deutschlandtochter wird ihren Teil zum Erfolg beisteuern müssen, auf einer Telefonkonferenz in der nächsten Woche werden die Pläne enthüllt – VWheute wird dabei sein.

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