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Partner in Life: Eine einzelne Info führt nicht zu individuellen Antworten im Lebensversicherungsgeschäft

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Kürzlich wurde bekannt, dass die Finanzaufsicht Bafin in den vergangenen zehn Jahren insgesamt acht Unternehmen erlaubt hat, die Mindestzuführung zur RfB für den Altbestand zu senken. Für Dean Goff, Vorstand des Policenkäufers Partner in Life S.A., sei diese Information für die Kunden zwar durchaus wichtig: "Isoliert betrachtet, sagt diese Information Verbrauchern allerdings nicht viel; sie muss im Gesamtkontext bewertet werden."
Demnach zeige diese Kennzahl nicht annähernd ein vollständiges Bild über die wirkliche Situation, heißt es. Bisweilen werde der Eindruck erweckt, als könnten Kunde alleine anhand niedriger Solvenz-Quoten ableiten, ob Policen werthaltig sind oder nicht. "Das ist aber so nicht möglich", wie Goff am Beispiel der Provinzial Rheinland verdeutlicht. Vielmehr müssten verschiedene Kennzahlen in Korrelation gebracht werden. Zum einen liege die Inanspruchnahme fast zehn Jahre zurück, zum anderen spielten weitere Kennzahlen der Provinzial Rheinland eine Rolle, wie geringe Verwaltungskosten, geringe nicht amortisierte Abschlusskosten, vergleichsweise hohe Bewertungsreserven, geringe Kapitalanlage-Verwaltungskosten, eine Solvenzquote weit über 100 Prozent, vergleichsweise geringe durchschnittliche Rechnungszinsbelastung im Bestand oder ein geringer konventioneller Anteil im Bestand, konstatiert der Policenkäufer mit Sitz in Luxemburg. Diese Beispiel zeige daher, dass eine einzelne Information in der komplexen Struktur des Lebensversicherungsgeschäftes nicht zu einer individuellen Antwort für den Versicherungskunden führt.
Partner in Life · Dean Goff · Lebensversicherer
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