Ramin Niroumand, Gründer und CEO von Finleap
Ramin Niroumand, Gründer und CEO von FinleapQuelle: Finleap
Unternehmen & Management

Nach Hannover Rück und Signal Iduna: Ping An überschüttet Finleap mit frischem Kapital

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Fintech Company Builder Finleap darf sich über einen neuen Geldregen freuen - und das nicht zu knapp. Wie das Unternehmen zu Wochenbeginn mitteilte, beteiligt sich vom Ping An Global Voyager Fund mit einer Summe von 41,5 Mio. Euro an Finleap. Das neue Kapital soll in die Entwicklung neuer Technologien und Unternehmen sowie zur weiteren geographischen Expansion investiert werden.
"Seit unserem Start vor vier Jahren verändern wir mit unserem einzigartigen Ökosystem aus Technologieunternehmen, digitalen Angeboten und Partnern maßgeblich die Finanzindustrie. Wir freuen uns sehr, Ping An nun im finleap Ökosystem begrüßen zu dürfen und gemeinsam an der Zukunft der Digitalisierung der Finanzindustrie in Europa zu arbeiten. Wir haben in der Vergangenheit schon viel erreicht, aber natürlich können wir von einem Weltmarktführer, dessen DNA 100 Prozent digital ist und an der Spitze der Innovation agiert, noch viel lernen", kommentiert Ramin Niroumand, Gründer und CEO von Finleap. 
Weiterhin soll das neue Kapital auch für den weiteren Ausbau der Fintech-Plattformen für kontextuelles Finanzwesen, finreach solutions und infinitec solutions, genutzt werden. Mit der Beteiligung wird Donald Lacey, Managing Director und Chief Operating Officer von Ping An Global Voyager, auch neuer Vorsitzender des Finleap Beirats. "Bei Ping An Global Voyager investieren wir in Unternehmen, von denen wir glauben, dass eine Zugehörigkeit zur Ping An Gruppe den Wert des Partners erheblich steigern wird. In finleap sehen wir einen fokussierten und qualitativ hochwertigen Company Builder, der in der Lage ist, Großes zu erreichen. Unser Anspruch ist, die Entwicklung neuer Portfolio-Unternehmen in ganz Europa zu beschleunigen, indem wir die umfangreichen Technologien von Ping An, insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Blockchain, einbringen", begründet Lacey das Investment.
Das Berliner Start-up ist bereits seit 2014 am Markt aktiv. Zuvor haben sich bereits die Hannover Rück, die Signal Iduna, NIBC, MS&AD Ventures und SBI an Finleap investiert. Allein im letzten Jahr hat das Start-up bereits 39 Mio. Euro eingenommen. Mit dem Investemt in Finleap versucht der chinesische Versicherer Ping An zudem einen ersten vorsichtigen Schritt nach Europa.
Finleap · Ping An · Start-up
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