Konzernsitz der Württembergischen in Stuttgart
Konzernsitz der Württembergischen in StuttgartQuelle: W&W
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W&W sieht sich trotz Gewinnrückgang auf Kurs

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Wüstenrot & Württembergische (W&W) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Gewinnrückgang von rund 20 Prozent auf 172,3 Mio. Euro (VJ: 214,7 Mio.). hinnehmen müssen. Dennoch sieht sich der Konzern damit nach eigenen Worten "über den Erwartungen". Demnach sei das Minus vor allem auf die Rekordinvestitionen von rund 820 Mio. Euro zurückzuführen, die bis 2020 in die Digitalisierung gesteckt werden sollen. Trotzdem rechnet die W&W-Gruppe für das Jahr 2018 mit einem Gewinnüberschuss von mindestens 200 Mio. Euro.
Den Löwenanteil am Konzernüberschuss hat Unternehmensangaben zufolge die Kompositsparte mit rund 106,8 Mio. Euro (VJ: 109,2 Mio.). Den Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum führt der Versicherer dabei vo allem auf höhere Steueraufwendungen zurück. Die gebuchten Bruttobeiträge in der Schaden- und Unfallversicherung stiegen dabei um 5,5 Prozent auf 1,56 Mrd. Euro. Das Neu- und Ersatzgeschäft legte dabei um 8,2 Prozent zu, Wachstumstreiber waren dabei der Bereich Privatkunden und das Kfz-Geschäft. Trotz höherer Elementarschäden in den ersten neun Monaten sank indes die Schaden-/Kostenquote indes auf 89,3 Prozent (VJL: 90,7 Prozent). In der Personenversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 3,0 Prozent auf 1,60 Mrd. Euro. Positiv verlief indes auch das Baufinanzierungsgeschäft mit einem Plus von zehn Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres auf 4,56 Mrd. Euro. Das Brutto-Neugeschäft der Wüstenrot Bausparkasse erreichte nach neun Monaten eine Bausparsumme von 9,68 Mrd. Euro und lag damit fast auf dem Vorjahreswert von 10,11 Mrd. Euro.
"Das Jahr 2018 ist das zweite Jahr unseres Aufbruchs in die digitale Zukunft und für eine noch mehr am Kunden ausgerichtete Aufstellung. Wir haben zahlreiche neue digitale Initiativen und Produkte auf den Weg gebracht und sehen zunehmend deren Erfolg. Mit der Modernisierung unserer Prozesse im angestammten Geschäft und in den neuen Geschäftsmodellen kommen wir gut voran. Dies zeigt, dass es die W&W versteht, die sich ändernden Kundenbedürfnisse nachzuvollziehen und in attraktive marktfähige Lösungen umzusetzen. Dass unsere Ertragslage nach neun Monaten trotz der sehr hohen Investitionen sogar über unseren Erwartungen liegt, beweist die innere Stärke, die sich unsere Gruppe erarbeitet hat. Die W&W ist auf einem guten Weg in die digitale und auf den Kunden ausgerichtete Zukunft", kommentiert Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG, die Bilanz der ersten neun Monate des Jahres 2018.
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