Krankenhaus
KrankenhausQuelle: Dieter Schütz / PIXELIO (www.pixelio.de)
Politik & Regulierung

Krankenhausbehandlungen werden teurer

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Behandlungskosten für einen stationären Krankenhausaufenthalt in Deutschland sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen diese im Jahr 2017 bei rund 91,3 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (87,8 Mrd.).
Umgerechnet auf die rund 19,4 Millionen stationäre behandelten Patienten lagen die Krankenhauskosten demnach je Fall bei durchschnittlich 4.695 Euro. Dies bedeutet ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr (4.497 Euro).
Blickt man auf die einzelnen Bundesländer, waren die stationären Behandlungskosten in Hamburg mit 5.408 Euro pro Kopf am höchsten. Dahinter folgen Bremen (5.111 Euro pro Kopf) und Baden-Württemberg mit 5.053 Euro pro Kopf. Schlusslicht ist Brandenburg mit 4.235 Euro pro Kopf. Den stärksten Kostenanstieg verzeichneten dabei Hessen und Rheinland-Pfalz mit jeweils +5,3 Prozent auf 4.797 Euro bzw. 4.528 Euro.  In Mecklenburg-Vorpommern gab es mit +2,9 Prozent auf 4.411 Euro pro Kopf den geringsten Kostenanstieg. 
Gemeinsam mit den Ausgaben für nichtstationäre Leistungen (zum Beispiel für Ambulanz, wissenschaftliche Forschung und Lehre) in Höhe von 14,5 Mrd. Euro beliefen sich die Gesamtkosten der Krankenhäuser im Jahr 2017 nach Angaben der Statistiker auf 105,7 Mrd. Euro (2016: 101,7 Mrd. Euro). Der Löwenanteil entfällt dabei auf die Personalkosten auf etwa 63,8 Mrd. Euro (+4,5 Prozent gegenüber 2016) und den Sachkosten von 39,1 Mrd. Euro (+3,1 Prozent) zusammen.
Statistisches Bundesamt · Krankenhausbehandlung
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