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Munich Re investiert in KI-Startup Fraugster

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Münchener Rückversicherer investiert in das deutsch-israelische Start-up Fraugster. Wie das Branchenmagazin Gruenderszene berichtet, erfolgte die Investition über das Tochterunternehmen HSB Ventures. Die Münchener selbst versichern bereits seit April dieses Jahres den Anti-Betrugs-Algorithmus des Startups. Insgesamt hat Fraugster laut Bericht in der Series-B-Runde rund 14 Mio. US-Dollar erhalten, um neue Märkte in Europa, Asien und Lateinamerika zu erschließen.
Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Commerzventures, das Beteiligungsvehikel der Commerzbank. Zudem haben auch die bisherigen Investoren Earlybird, Speedinvest, Seedcamp und das Familiy Office Rancilio Cube neues Geld zugeschossen. Fraugster hat mit seiner Software nach eigenen Angaben bereits ein Transaktionsvolumen von 35 Mrd. US-Dollar geprüft. Die Provision richtet sich dabei nach dem Risikograd. Dazu hat das Start-up eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die Betrüger von normalen Kunden unterscheiden soll.
"Es gibt im stetig aufstrebenden Online-Handel einen großen Bedarf nach mehr Sicherheit. Mit innovativer Risikobewertung und individueller Versicherungslösung schaffen Fraugster und Munich Re's Special Enterprise Risk Team im Zusammenspiel diese Sicherheit. Durch unsere gemeinsame Lösung erzielen wir volkswirtschaftlichen Mehrwert, denn die Kosten für die Händler sinken und die Umsätze sowie die Effizienz steigen", kommentierte Doris Höpke, Vorstand für Special and Financial Risks bei der Munich Re, bereits im April 2018 die Partnerschaft mit Fraugster.
Munich Re · Rückversicherer · Fraugster · Commerzbank
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