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Unternehmen & Management

Weitere Konsolidierung auf dem RV-Markt: Renaissance Re erwirbt Tokio Millennium

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
1,5 Mrd. US-Dollar war der auf den Bermudas ansässigen Renaissance Re (RR) die Akquisition wert. Zu dem gekauften Objekt Tokio Marine’s reinsurance platform (TMR), gehört Tokio Millennium Re AG wie auch Tokio Millennium Re (UK). Es ist die Fortführung einer internationalen Konsolidierungswelle auf dem Rückversicherungsmarkt.

1,5 Mrd. US-Dollar war der auf den Bermudas ansässigen Renaissance Re (RR) die Akquisition wert. Zu dem gekauften Objekt Tokio Marine’s reinsurance platform (TMR), gehört Tokio Millennium Re AG wie auch Tokio Millennium Re (UK). Es ist die Fortführung einer internationalen Konsolidierungswelle auf dem Rückversicherungsmarkt.

 

Der Präsident des Käufers, Kevin O’Donnell will mit dem Kauf die Reichweite erhöhen und eine breitere Kundenbasis erreichen sowie Skaleneffekte erzielen. Das ist ihm anderthalb Milliarden US-Dollar Kaufpreis wert, der in Geld und Aktien ausgezahlt wird, wie Insurancejournal meldet. Gleichzeitig hat State Farm Mutual Automobile Insurance Co. zugestimmt, 250 US-Dollar in RR zu investieren. Das Unternehmen ist bereits in zwei Tochtergesellschaften von RR investiert.

 

Das Billion-Dollar-Projekt ist ein weiterer Beleg dafür, wie sich die Rückversicherungsbranche immer weiter konsolidiert, ursächlich ist der Preisdruck und der generell schwierige Markt.

 

Weitere Deals werden kommen

 

Kürzlich hatte der französische Versicherer Covea acht Milliarden für Scor geboten, die Offerte wurde als zu gering abgelehnt. Das Unternehmen China Re kaufte Chaucer, Enstar übernahm Maiden Re. Der sicherlich größte Deal war allerdings die Übernahme der XL Group durch die Axa, die damals die Allianz ausbootete.

 

Munich Re Vorstand Doris Höpke erwartet weitere Übernahmen und Zusammenschlüsse. Dieser Ansicht schließt sich auch Oliver Thofern an, Chairman und Chief Executive Officer (CEO), Aon Benfield Deutschland.

 

Als Gründe für die zunehmende M&A-Aktivität der Unternehmen sehen Experten eine Diversifikation der Sparten, Skaleneffekte sowie die Gewinnung neuer Kundengruppen. Am wesentlichsten ist aber wohl die Absicht, einen größeren Einfluss auf die Marktpreise zu gewinnen, die aus Unternehmenssicht nach wie vor zu gering sind.

Rückversicherungen · Merger & Acqusition (M & A) · RenaissanceRe
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