Die Frau als Anleger
Die Frau als AnlegerQuelle: Tim Reckmann / www.pixelio.de / PIXELIO
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These widerlegt: Frauen bei Geldanlage so wagemutig wie Männer

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Gleichberechtigung bei der Geldanlage. Das Frankfurter Fintech Ginmon hat festgestellt, dass Frauen bei der Geldanlage (fast) ebenso zu Risiko neigen wie Männer. Damit widersprechen sie der Aussage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV).

Dieser hatte kürzlich mit Bezug auf die eigene Umfrage Vermögensbarometers 2018 festgestellt, dass Frauen bei der Geldanlage konservativer vorgehen als Männer und risikoreiche Geldanlagen wie Aktien- oder Immobilienfonds meiden oder nicht stark frequentieren.

Der Finanzdienstleister Ginmon bestreiten das, der Unterschied zwischen den Geschlechtern sei minimal: "Frauen sind nach wie vor leicht sicherheitsorientierter als die männlichen Anleger. Während Anlegerinnen im Durchschnitt ein Risikoprofil von 6,6 zugeordnet wurde, sind Männer mit 6,8 meist in einem etwas renditestärkeren Profil gelandet."

 

Wie ähnlich sich die beiden Gruppen bei ihrer Anlage sind, zeigt diese Grafik des Unternehmens, das sich auf ETF-Portfolio spezialisiert hat.
 

Anlageverhalten der Geschlechter
Anlageverhalten der GeschlechterQuelle: Ginmon

Geschlechterspezifische Unterschiede gibt es neben dem minimalen Unterschied bei der Risikoausprägung auch bei der investierten Betragshöhe. Während Männer im Durchschnitt 277 Euro monatlich in einen Sparplan anlegen, sind es bei den Frauen etwa 33 Euro weniger.

 

Berücksichtigt werden muss bei den Ergebnissen der Umfragen allerdings, dass beim Vermögensbarometer wohl deutlich mehr Menschen befragt wurden als bei Ginmon, dass seine eigenen Kundendaten auswertete.

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