Unwetter verhageln die Bilanz von AIG
Unwetter verhageln die Bilanz von AIGQuelle: Raphael Reischuk / www.pixelio.de / PIXELIO
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Wirbelstürme belasten die Bilanz von AIG

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Unwetter im dritten Quartal des laufenden Jahres belasten nun auch die Geschäftsbilanz des US-Versicherers AIG. Unternehmensangaben zufolge kosten der Wirbelsturm "Florence" in den USA sowie die Taifune in Japan den Versicherer wohl rund 1,5 bis 1,7 Mrd. Dollar vor Steuern.
So schätzt der US-Versicherer allein die Unwetterschäden in Nordamerika auf rund 600 bis 700 Mio. US-Dollar vor Steuern. In Asien dürften sich die Schäden durchdie Taifune "Jebi" und "Trami" auf rund 900 Mio. bis eine Milliarde US-Dollar belaufen. Hurrikan "Michael" dürfte nach Angaben von AIG mit rund 500 bis 700 Mio. US-Dollar ins Gewicht fallen.
Bereits Ende vergangener Woche bezifferte die Swiss Re die Schäden aus Naturkatastrophen auf rund 1,1 Mrd. US-Dollar. Dazu schlagen von Menschen verursachte Unglücke mit weiteren 300 Mio. US-Dollar zu Buche. Besonders teuer dürfte den Rückversicherer demnach die Schadenbelastung aus Hurrikan "Florence" mit einer Summe von rund 120 Mio. US-Dollar zu Stehen bekommen. Weitere Naturkatastrophen, vorwiegend in Japan (einschließlich sintflutartiger Regenfälle/Hochwasser, Typhoon Trami) und Nordamerika (Carr Wildfire in Kalifornien und ein Windsturm in Ontario), dürften die Swiss Re rund 500 Mio. US-Dollar kosten.
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