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Politik & Regulierung

Gesetzliche Rententräger wollen Datenaustausch weiter digitalisieren

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Deutsche Rentenversicherung sowie Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) wollen den Datenaustausch weiter digitalisieren. Wie beide Rententräger mitteilten, sollen die Abläufe und Datenaustausch zwischen beiden Partnern vereinfacht und der Antrag auf Betriebsrente für Versicherte beschleunigt werden. Ziel sei neben einem umweltfreundlicheren Datenaustausch auch eine Ersparnis bei den Verwaltungskosten.
"Durch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung möchten wir das Innovationspotenzial der Digitalisierung noch besser ausschöpfen. Das ist ein gemeinsames strategisches Ziel. Für unsere Kundinnen und Kunden wird es dadurch zukünftig noch einfacher, ihre Rentenleistungen zu erhalten", kommentiert Richard Peters, Präsident der VBL. "Es ist nicht die erste enge Zusammenarbeit der Rentenversicherung mit der VBL, aber eine der komplexesten. Wir arbeiten gemeinsam daran, dass digitale Geschäftsprozesse Standard werden. Das beschleunigt nicht nur unseren Datenaustausch, sondern erleichtert zudem die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig", ergänzt Stephan Fasshauer, Direktor bei der Deutschen Rentenversicherung Bund
Dabei soll in einem ersten Schritt zunächst der Austausch der Daten zur Einkommensanrechnung und der Transfer der Leistungsdaten digitalisiert werden. In einem weiteren Schritt soll dann der Transfer der Leistungsdaten digital ermöglicht werden. Damit solle ein händisches Erfassen und Weiterbearbeiten der Bescheide entfallen oder zumindest auf ein Minimum  reduziert werden. Der Abschluss des Projekts "Leistungsdaten und Einkommensanrechnung" ist für Dezember 2019 geplant.
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