Naturkatastrophen
NaturkatastrophenQuelle: Quelle: Raphael Reischuk / www.pixelio.de / PIXELIO
Unternehmen & Management

Swiss Re erwartet Milliardenschäden durch Katastrophen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Swiss Re rechnet im dritten Quartal des laufenden Jahres mit einer Schadenbelastung in Milliardenhöhe. Wie der Rückversicherer am Donnerstag mitteilte, belaufen sich die Schäden aus Naturkatastrophen auf rund 1,1 Mrd. US-Dollar. Dazu schlagen von Menschen verursachte Unglücke mit weiteren 300 Mio. US-Dollar zu Buche.
Besonders teuer dürfte den Rückversicherer demnach die Schadenbelastung aus Hurrikan "Florence" mit einer Summe von rund 120 Mio. US-Dollar zu Stehen bekommen. Weitere Naturkatastrophen, vorwiegend in Japan (einschließlich sintflutartiger Regenfälle/Hochwasser, Typhoon Trami) und Nordamerika (Carr Wildfire in Kalifornien und ein Windsturm in Ontario), dürften die Swiss Re rund 500 Mio. US-Dollar kosten.
Gleichzeitig verzeichnete der Rückversicherer einen deutlichen Anstieg der menschengemachten Katastrophen. Dazu zählen unter anderem der Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua, ein Brand in einer Schiffswerft in Bremen und die Überschwemmung des Ituango-Staudamms in Kolumbien.
"Wir sprechen allen, die von diesen Ereignissen betroffen waren, unser aufrichtiges Mitgefühl aus. Wir arbeiten sehr eng mit unseren Kunden und Partnern zusammen, um eine raschmöglichste Wiederherstellung zu gewährleisten. Unsere starke Kapitalausstattung und unsere hohe finanzielle Flexibilität ermöglichen es uns, umgehend zu reagieren, wenn unsere Kunden uns am dringendsten brauchen. Wir möchten auch unsere fortgesetzte Bereitstellung von Kapazitäten in Japan betonen, die wir nach dem verheerenden Erbeben vor der Küste von Honshu 2011 bewiesen haben", kommentiert Edouard Schmid, Group Chief Underwriting Officer von Swiss Re.
Swiss Re · Rückversicherer · Naturkatastrophen
Auch interessant
Zurück
09.01.2019VWheute
Munich Re: Wald­brände kommen die Versi­cherer teuer zu stehen Naturkatastrophen werden für die Versicherungsbranche augenscheinlich zu einem immer …
Munich Re: Wald­brände kommen die Versi­cherer teuer zu stehen
Naturkatastrophen werden für die Versicherungsbranche augenscheinlich zu einem immer größeren Problem. Laut einer aktuellen Analyse der Munich Re belaufen sich die Gesamtschäden im Jahr 2018 auf rund 160 Mrd. US-Dolla…
19.12.2018VWheute
Swiss Re: Kata­stro­phen kosten Versi­cherer in diesem Jahr rund 79 Mrd. US-Dollar Die Versicherer kommen die Katastrophen in diesem Jahr …
Swiss Re: Kata­stro­phen kosten Versi­cherer in diesem Jahr rund 79 Mrd. US-Dollar
Die Versicherer kommen die Katastrophen in diesem Jahr augenscheinlich teuer zu stehen. Schätzungen zufolge belaufen sich die gesamtwirtschaftlichen Schöden aus Natur- und Man-Made-Katastrophen im …
15.11.2018VWheute
Milli­ar­den­schäden: Strom­ver­sorger schuld an Wald­bränden in Kali­for­nien Erste Klagen wurden bereits eingereicht. Defekte Stromleitungen des …
Milli­ar­den­schäden: Strom­ver­sorger schuld an Wald­bränden in Kali­for­nien
Erste Klagen wurden bereits eingereicht. Defekte Stromleitungen des Stromversorgers Pacific Gas & Electric (PG&E) haben wahrscheinlich zu den verheerenden Waldbränden geführt. Bereits 2017 …
14.09.2018VWheute
Milli­ar­den­schäden erwartet: Versi­cherer zittern vor Hurrikan Florence Die Großbank UBS schätzt, dass "Florence" der Versicherungsindustrie Kosten …
Milli­ar­den­schäden erwartet: Versi­cherer zittern vor Hurrikan Florence
Die Großbank UBS schätzt, dass "Florence" der Versicherungsindustrie Kosten in Höhe von rund 20 Mrd. US-Dollar bescheren könnte. Schließlich treffe er auf kein gängiges Hurrikan-Gebiet. Daher seien die…
Weiter