Patientenakte
PatientenakteQuelle: Bernd Kasper / PIXELIO (www.pixelio.de)
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Wie transparent ist die Patientenakte?

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die digitale Gesundheitsakte gilt sowohl in der Politik als auch der Versicherungsbranche derzeit als Prestigeprojekt. Ein Ziel ist unter anderem mehr Transparenz für die Patienten. Das gerade bei diesem Thema Nachholbedarf herrscht, will nun eine Umfrage des eine Umfrage des Versicherungsportals transparent-beraten.de belegen.
Laut einer Online-Umfrage unter 1.185 Teilnehmern gaben demnach lediglich zehn Prozent an, sie wüssten, was in ihrer Patientenakte steht. Immerhin 34 Prozent wollen sich demnach nun über den Inhalt ihrer Akte erkundigen. 27 Prozent der Befragten gaben an, "damit nichts anfangen" können, 17 Prozent verlassen sich dabei auf die Auskünfte ihres Arztes. Lediglich 13 Prozent sind an dem Inhalt ihrer Patientenakte "nicht interessiert".
Ob die neue Patientenakte künftig für mehr Transparenz sorgen wird, ist zwar noch offen. Die Anforderungen der Kunden hat jüngst eine Forsa-Studie offengelegt. Demnach gab mehr als ein Drittel (38 Prozent) an, eine elektronische Gesundheitsakte in Form einer App auf dem Smartphone auf jeden Fall nutzen zu wollen. Ein weiteres Drittel (36 Prozent) kann sich dies zumindest vorstellen. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen würden sogar 43 Prozent eine solche Lösung nutzen, weitere 38 Prozent sind dafür offen. Als wichtigste Funktionen sehen die Befragten laut Umfrage due Dokumentation der Medikamente mit Wechselwirkungen (92 Prozent "sehr wichtig" oder "wichtig"), Zugriff auf ärztliche Befunde (91 Prozent), Hinweise auf Vorsorgeuntersuchungen (89 Prozent), Erinnerungen an Arzttermine (82 Prozent) und der Zugriff auf Patientenquittungen (66 Prozent).
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