Opel Insignia
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Politik & Regulierung

D&O-Fall Opel? Razzia wegen Verdacht auf Abgasmanipulation

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Bei dieser Nachricht dürfte den D&O-Versicherern der Opel-Manager bleich um die Nasenspitze werden: Beim Autobauer wurde von den Behörden Durchsuchungen durchgeführt. Der Vorwurf lautet Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Dieselfahrzeugen

Die Maßnahmen wurden bereits von einem Sprecher des hessischen Landeskriminalamts bestätigte, Details wurden nicht bekannt. Der Konzern berichtet von "Untersuchungen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens zum Thema Emissionen" an den Standorten Rüsselsheim und Kaiserslautern. Das Unternehmen weist darauf hin, dass seine Fahrzeuge den geltenden Vorschriften entsprechen.

Nach Medienberichten sollen 95.000 Fahrzeuge der Modelle Insignia, Zafira und Cascada der Baujahre 2012, 2014 und 2017 betroffen sein. Bereits im vergangenen Juli gab es eine amtliche Anhörung gegen Opel wegen drei Fahrzeugmodellen.

 

Im Gegensatz zu anderen Autoherstellern war der Fahrzeugbauer Opel bislang kein Ziel von Ermittlern und musste keine Fahrzeuge zurückrufen. Laut Spon hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt die Vorermittlungen vor mehr als einem Jahr eingestellt. Das scheint sich jetzt geändert zu haben.

 

Oberstaatsanwältin Nadja Niesen (Frankfurt) wird mit den Worten zitiert: "Wir ermitteln wegen des Anfangsverdachts des Betruges wegen Inverkehrbringens von Dieselfahrzeugen mit manipulierter Abgassoftware."

 

Erinnerungen an Audi

 

Es ist noch zu früh für Spekulationen, was den Managern vorgeworfen wird, eines ist aber sicher, die Behörden greifen hart durch, wie der ehemalige Audi Chef Rupert Stadler weiß.  

 

Die Vorwürfe der Abgasmanipulation sind für D&O-Versicherer nicht neu, wie bei Stadler wird es auf die endgültigen Vorwürfe ankommen.
 

Abgasskandal · Opel · D&O-Versicherung
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