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Politik & Regulierung

Sozialversicherung: Bundeskabinett beschließt höhere Abgaben bei höheren Einkommen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Bundeskabinett hat die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung beschlossen. Das berichtet Spiegel Online. Diese steigt in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ab 2019. In Ostdeutschland fällt der Anstieg höher aus als im Westen.

Die Beitragsbemessungsgrenze steigt in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ab 2019. Dann sind Beiträge bis zu einem Einkommen von 4537,50 Euro im Monat fällig statt wie bisher bis zu einer Höhe von 4425 Euro. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt diese Gehaltsschwelle von 6500 auf 6700 Euro im Westen und von 5800 auf 6150 Euro im Osten.

 

Der Anstieg fällt in Ostdeutschland somit stärker aus. Das ist Folge der schrittweisen Rentenangleichung: Ebenso wie der Rentenwert werden auch diese Grenzen bis 2025 an die Westwerte angeglichen.

 

Für die meisten Beitragszahler ändert sich durch die Anhebung der Bemessungsgrenzen nichts. Gutverdiener zahlen dann hingegen mehr ein. Die Gehaltsgrenzen werden jedes Jahr anhand der Einkommensentwicklung angepasst.

 

Die Beitragsbemessungsgrenze deckelt den Maximalbetrag, den Bezieher höherer Einkommen einzahlen müssen: Ein Arbeitnehmer im Westen mit einem Monatseinkommen von 8000 Euro zahlt deshalb genau den gleichen Beitrag in die Rentenversicherung ein, wie ein Bezieher eines 6700-Euro-Gehalts.

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