MCC-Tagung
MCC-TagungQuelle: Alexander Kaspar
Märkte & Vertrieb

Rat von McKinsey zu Digitalisierung: "Setzen sie auf Leads"

Von Alexander KasparTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Assekuranz quo vadis? Diese Frage wird, angesichts des digitalen Tsunamis dem sich die Versicherungswirtschaft gegenüber sieht, immer dringlicher gestellt. Antworten darauf sucht die Branche auf dem hochkarätig besetzten MCC-Kongress "Insurance Today and Tomorrow" in Köln. Eine Videoreportage zeigt die Meinung der Vorstände und Experten.
Digitalisierung ist nicht, wenn die Email innerhalb einer Stunde beantwortet wird, so Björn Münstermann und Jörg Mußhoff, Experten für den Versicherungssektor beim Unternehmensberater McKinsey. Vom Hype über die Verunsicherung bis hin zur Normalisierung hat in Fragen der Digitalisierung in der Branche mittlerweile Realismus Einzug gehalten, so die Beobachtung der Berater. Dabei holt die Versicherungsindustrie beim Thema Digitalisierung auf und hat bereits den Bankensektor überholt. Das ist durchaus auch ein Frage des Überlebens wenn man berücksichtigt, so Münstermann und Mußhoff weiter, dass Unternehmen, die sich in der Spitze der Bewegung positionieren, auch erfolgreich von den Wettbewerbern abzusetzten können. Als Kernbotschaft hat McKinsey fünf Punkte destilliert: Investieren sie, tracken sie, fokussieren sie, machen sie nicht zu viel auf einmal und setzten sie auf Leads. Dann gilt auch hier einmal mehr: "The winner takes ist all".

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Alte Klassik als Auslaufmodell?

Mit Blick auf die Themen Lebensversicherung und Demografie ging Guido Bader, Vorstand bei der Stuttgarter Lebensversicherung a.G., mit der Politik hart ins Gericht. Die "alte Klassik" - Ist der Deckungsstock ein Auslaufmodell oder ein Zukunftsmotor" hatte Bader diesen Themenblock überschrieben und stellte fest: "Wir werden beides sehen, eine Konsoldierungs- und einen Wachstumsmarkt."

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"Ist die KLassik out?", diese Frage wurde anschließend in der Diskussionrunde mit Guido Bader, Renko Dirksens, Vorstand beim Rechtsschutzversicherer Arag und Constantin Papaspyratos vom Bund der Versicherten e.V. kontrovers diskutiert.

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Hyperaktive Insurtechs

Von "hyperaktiven Insurtechs" die sich beinahe wöchentlich mit neuen Ideen und Modellen bei der HDI in Hannover melden berichtet Tobias Warweg, Vorstand bei der HDI.  In der Diskussion mit Michael Littig, Vorstand bei Teckpro AG, wurde die Aufgabenstellung "Vertrieb zwischen Kundenorientierung und Unternehmensnutzung" erörtert. 

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Heitmann über Customer Journey  

Mehr Services rund ums Thema Auto will der Kfz-Spezialist Huk-Coburg anbieten. Dessen Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann ist sich allerdings der Risiken bewusst, welche Aktivitäten ausserhalb des Kerngeschäfts für sein Unternehmen bedeuten können. Darüber sollen mehr Kundenkontakte entlang der kompletten Customer Journey generiert werden, die Marke jedoch sichtbar bleiben. Heitmann Credo dazu lautet:

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