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Verti: Anstieg bei KFZ-Prämien

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Bei KFZ-Versicherungen kann man Geld sparen – eine Binsenweisheit. Prof. Dr. Thomas Köhne vom unabhängigen Institut für Versicherungswirtschaft hat im Auftrag des Versicherers Verti deutschlandweit Angebote für zehn verschiedene Musterkunden in 20 Regionen verglichen. Das Ergebnis: Die Prämien sind gestiegen.

Verti möchte mehr Transparenz auf dem KFZ-Markt, wie Christian Paul Sooth, CFO der Verti Versicherung AG, erklärt: "Indem wir die Ergebnisse unserer unabhängigen Studie uneingeschränkt zugänglich machen, möchten wir dazu beitragen, die Transparenz des Versicherungsmarktes zu verbessern. Außerdem wollen wir dem Verbraucher zeigen, wie sehr es sich lohnen kann, seine Versicherung zu vergleichen. Denn es gibt teilweise enormes Einsparpotenzial."

In den letzten Jahren sind die Prämien über die untersuchten Musterfälle hinweg in der Regel gestiegen. Das erklärt Köhne damit, dass die Verluste der Jahre 2008 bis 2013 noch nicht einmal zur Hälfte ausgeglichen werden konnten, obwohl die Kfz-Versicherung seit 2014 branchenweit positive versicherungstechnische Ergebnisse erwirtschaftet.

 

Hinzu kommt, dass auch im Jahr 2018 die Preisunterschiede zwischen den Anbietern von Kfz-Versicherungen enorm sind. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter über alle untersuchten Musterkunden und Regionen hinweg beträgt 1.311 Euro, wobei es Unterschiede zwischen den einzelnen Musterkunden und Regionen gibt. Der maximale Preisunterschied betrug 2.448 Euro.

 

Es gibt für Versicherungskunden mehrere Möglichkeiten, Tarife zu vergleichen, schreibt Verti: Sehr beliebt sind zum Beispiel Online-Vergleichsportale, bei denen man beachten sollte, dass diese "nicht immer unabhängig sind und/oder oftmals nicht die Tarife aller Versicherungen und somit nicht unbedingt das preiswerteste Angebot anzeigen". Diesbezüglich unbedenklich sei zum Beispiel das kostenlose Berechnungstool NAFI, das auch für die Studie genutzt wurde.

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