Quelle: Allianz
Unternehmen & Management

Neue Struktur: AGCS baut Geschäft mit alternativem Risikotransfer aus

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Allianz-Tochter AGCS organisiert ihren Geschäftsbereich "Alternative Risk Transfer" (ART) um. Mit Wirkung zum 1. November wird er in zwei Expertenteams aufgeteilt:  Das „Insurance-Linked-Markets“-Team entwickelt sich zum Geschäftsbereich „Capital Solutions“ und wird von dem derzeitigen ART Chief Underwriting Officer Richard Boyd geleitet. Die verbleibenden ART-Expertengruppen werden unter der Leitung von Michael Hohmann fortgeführt. Hohmann gibt seine bisherige Funktion als Global Head of Liability an Ciara Brady ab.

In ihrer bisherigen „kombinierten“ Form hat sich ART zu einem wichtigen Geschäftsbereich der AGCS weltweit entwickelt und trug im vergangenen Jahr 1,135 Mrd. Euro zu den Prämieneinnahmen bei Immer mehr große internationale Unternehmen wünschen mehr als klassische Industrieversicherungsprodukte und interessieren sich für maßgeschneiderte Lösungen für  komplexe,  neuartige oder immaterielle Risiken, die über traditionelle Policen oftmals nicht angemessen gedeckt werden können.

 

Gleichzeitig interessieren sich Investoren und Versicherer stärker für Produkte, die Versicherungs- und Kapitalmärkte zusammenführen, berichtet AGCS. Diese sogenannten Versicherungsverbriefungen bieten sich typischerweise an, wenn Kapitalmarktanleger wie Rentenfonds Versicherungsrisiken im Rahmen ihrer Portfoliodiversifizierung einsetzen – beispielsweise mithilfe von Katastrophenbonds.

 

Brady wechselt von Swiss re zu AGCS

Als Nachfolgerin von Michael Hohmann übernimmt Ciara Brady ab dem 1. Januar 2019 die Funktion des Global Head of Liability bei der AGCS und verlässt dafür ihre derzeitige Position als Head Casualty Treaty Global and International bei der Swiss Re. In ihrer fast 20-jährigen Karriere in der Assekuranz in Kanada und der Schweiz kam Frau Brady 2005 zur Swiss Re in Toronto und übernahm dort seither verschiedene Positionen im Management der Haftpflichtversicherungssparte. Sie bleibt weiter in Zürich, wird aber regelmäßig an den wichtigen Haftpflicht-Standorten der AGCS präsent sein.  

 

In der Übergangsphase von 1. November bis 1. Januar übernimmt Alfred Henneböhl, stellvertretender Global Head of Liability bei AGCS, die Verantwortung für die Haftpflichtsparte und arbeitet bei der Organisation des Tagesgeschäfts eng mit dem globalen Führungsteam des Bereichs zusammen.  Der berufliche Schwerpunkt von Paul Schiavone, derzeit Global Head of ART, wird sich verstärkt auf seine regionale Zuständigkeit als North America Head of Long Tail Corporate Lines verlagern.

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