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US-Lebensversicherer verlangt Fitness-Daten seiner Kunden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Generali Deutschland sorgte mit ihrem Vitality-Programm jüngst für hitzige Gemüter. In den USA setzt der Versicherer John Hancock folgt nun der Idee und knüpft den Abschluss einer Police künftig an die gesunde Ernährung seiner Versicherten.
Demnach will das Traditionsunternehmen künftig keine klassischen Lebensversicherungen mehr anbieten. Vielmehr sollen die Kunden nur noch Policen abschließen können, die an das Vitality-Programm geknüpft sind. Bereits seit 2015 bietet John Hancock das Programm als zusätzliche Option an. Nun soll dies zur Pflichtversicherung werden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Demnach soll zukünftig jede Basisversion mit Vitality verbunden werden. Zudem solle es für einen monatlichen Aufpreis von zwei US-Dollar eine sogennannte "Plus"-Version geben.
Dabei sollen nach den Plänen des US-Versicherers auch die Kunden entsprechend profitieren. So gebe es laut Bericht Preisnachlässe bei Amazon und anderen Händlern, wenn sie Sport treiben und gesunde Lebensmittel kaufen und dies auf einer Internetseite oder einer Smartphone-Anwendung dokumentieren. In der "Plus"-Variante soll bei gesunder Lebensweise ein Rabatt von bis zu 15 Prozent auf die jährliche Versicherungsprämie gewährt werden. Zudem soll den Kunden ein kostenloses Fitnessarmband von Fitbit oder eine Apple Watch für 25 Dollar in Aussicht gestellt.
Lebensversicherer · Fitness Tracker
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