Deutschland finanziert afrikanische Dürreversicherung
Deutschland finanziert afrikanische DürreversicherungQuelle: Verena N. / PIXELIO (www.pixelio.de)
Politik & Regulierung

Deutschland beteiligt sich an afrikanischer Dürreversicherung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das UN World Food Programme (WFP) hat den ersten Versicherungsschutz gegen Klimarisiken namens ARCReplica unterzeichnet. Die Versicherungsleistungen sollen dann augeschüttet werden, wenn bestimmte Indikatoren wie niedrige Niederschläge oder eine verminderte Vegetation durch Satellitendaten bestätigt werden. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt das Programm mit insgesamt zehn Mio. Euro.
Der Betrag soll demnach 2018 und 2019 über die KfW an das WFP und das Start Network fließen. Als erste Länder sollen Mauretanien und in Kürze auch mali profitieren, berichtet das Branchenmagazin Top Agrar. "Wir unterstützen ARC Replica, da die herausragende Initiative Kapazitäten internationaler Organisationen stärkt, ARC-Versicherungen gegen Dürre zu erwerben, um die Katastrophenvorsorge, -koordination und -finanzierung zu verbessern", wird Thomas Duve, Direktor der Abteilung Südliches Afrika und regionale Fonds der KfW Entwicklungsbank, zitiert. "Der ARCReplica-Pilot ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie WFP und Regierungen Fachwissen und innovative Finanzierungsmöglichkeiten bündeln können, um frühzeitig und koordiniert auf Schocks zu reagieren. Das trägt dazu bei, dass auch nationale Regierungen besser vorbereitet sind und schneller reagieren können.In der Sahelzone ist das absolut entscheidend. Frühzeitige Interventionen vor dem Höhepunkt der 'Hungersaison' besitzen das Potenzial, die negativen Auswirkungen der Dürren auf Menschen und Lebensgrundlagen zu minimieren", ergänzt Jean-Noël Gentile, WFP-Landesdirektor in Mauretanien.
Dürreversicherung
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