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Hauptsitz der Generali DeutschlandQuelle: Generali Deutschland
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Neues Generali-Schreiben sorgt wohl wieder für Ärger

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Für neuen Unmut unter den Vermittlern soll laut einem Bericht des Finanzmagazins Procontra online ein neues Kundenanschreiben der Generali sorgen. Bereits im April dieses Jahres hatte ein ähnliches Schreiben bei den Maklern für Unmut gesorgt. Wegen eines technischen Fehlers erweckten die Anschreiben damals den Anschein, als wolle die Generali alle Kundenverträge, also auch die der unabhängigen Vermittler, auf Berater der DVAG übertragen. Nun soll der Versicherungskonzern laut Bericht seit einigen Tagen ähnliche Schreiben verschicken. Allerdings soll es diesmal nicht um einen Fehler handeln.
Was im April noch auf einen technischen Fehler zurückgeführt wurde, scheint nun beabsichtigt. Demnach sollen die Kunden nun darin informiert werden, dass der bisherige "Generali-Berater" künftig für die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) tätig sein werde. Allerdings würde dieses Schreiben nur jene Vertragsnummern enthalten, die sich in der Ausschließlichkeitsbetreuung der Generali beziehungsweise zukünftig in der Betreuung durch die DVAG befinden.
VWheute hat bei der Generali Deutschland nachgefragt: "Die Generali Versicherungen haben in der vergangenen Woche Kunden angeschrieben, deren frühere Generali-Berater nicht in die Allfinanz Aktiengesellschaft DVAG gewechselt sind. Diese Kundenanschreiben richteten sich an solche Kunden, die sich mit einem oder mehreren Versicherungsverträgen in einem Beratungsverhältnis der Allfinanz Aktiengesellschaft DVAG befinden. Da in diesen Fällen die früheren Generali-Berater nicht mehr für die Generali in Deutschland tätig sind, haben wir den betroffenen Kunden mitgeteilt, dass ihnen künftig ein neuer, kompetenter Allfinanz-Berater zur Seite stehen wird. Selbstverständlich haben wir diesen Kunden auch mitgeteilt, dass sie dieser Vertragsbetreuung durch einen neuen Allfinanz-Berater jederzeit widersprechen können", heißt es in einer Stellungnahme des Konzerns.
Zudem habe der Versicherer "diejenigen Makler" über den Versand der Anschreiben sowie deren Inhalt informiert, "die Generali-Mehrvertragskunden betreuen, die mit verschiedenen Versicherungsverträgen sowohl in einem Betreuungsverhältnis mit der Allfinanz Aktiengesellschaft DVAG als auch einem Makler stehen. Die Anzahl dieser „Mischkunden“ liegt in einem niedrigen vierstelligen Bereich. Die Kundenanschreiben betreffen dabei die von der Allfinanz Aktiengesellschaft DVAG betreuten Versicherungsverträge, nicht aber die von Maklern betreuten Versicherungsverträge beim selben Kunden." Zudem sei das "Informationsschreiben an die Makler ein zusätzlicher Service, damit diese bei möglichen Kundenrückfragen Auskünfte erteilen können. Einen Bezug auf Verträge im Bestand des Maklers gibt es nicht."
Makler · Vermittler · Generali Deutschland
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