Konzernzentrale der Generali Deutschland in München
Konzernzentrale der Generali Deutschland in MünchenQuelle: Generali
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Generali schließt Schulungszentrum zum Jahresende

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Neues von der Generali Deutschland: Der Versicherungskonzern will seine Schulungsakademie im bayerischen Bernried zum Jahresende schließen. Wie das Unternehmen auf Anfrage von VWheute mitteilt, wurde im Zuge der strategischen Ausrichtung auch die Generali Akademie auf den Prüfstand gestellt. "Es wird erwartet, dass die Marktansprache zur Vermarktung in Kürze gestartet wird", erklärte ein Unternehmessprecher. Damit bestätigte die Generali einen entsprechenden Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ).
Mit der Schließung der Akademie sollen laut Bericht auch 14 Arbeitsplätze wegfallen. Allerdings soll für die betroffenen Angestellten ein Sozialplan erstellt worden sein. Zudem gebe es bereits Interessenten zum Kauf des Areals. Das Gelände umfasst demnach eine Fläche von rund 8.500 Quadratmeter. Die Anlage mit Schulungsräumen, Schwimmbad, Sauna und 75 Zimmern wurde bereits im Jahr 1975 von der Deutschen Lloyd gebaut. Seitdem wurde das Gelände an die Generali-Akademie verpachtet.
Nun soll sich dies wohl ändern. "Es wird erwartet, dass die Marktansprache zur Vermarktung in Kürze gestartet wird", betonte ein Unternehmenssprecher der Generali Deutschland gegenüber VWheute. Bereits jetzt hat die Klinik Höhenried ihr Interesse an einem Kauf des Geländes angemeldet. "Es ist ein Bedarf da. Wir wollen kaufen", bestätigte Geschäftsführer Robert Zucker der SZ. Die Klinik ist eine Reha-Einrichtung der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd und will künftig den Bereich Prävention weiter ausbauen.

Neuer Ärger durch Generali-Anschreiben?

Für neuen Unmut unter den Vermittlern soll laut einem Bericht des Finanzmagazins Procontra online hingegen ein neues Kundenanschreiben der Generali sorgen. Bereits im April dieses Jahres hatte ein ähnliches Schreiben bei den Maklern für Unmut gesorgt. Wegen eines technischen Fehlers erweckten die Anschreiben damals den Anschein, als wolle die Generali alle Kundenverträge, also auch die der unabhängigen Vermittler, auf Berater der DVAG übertragen.
Nun soll der Versicherungskonzern laut Bericht seit einigen Tagen ähnliche Schreiben verschicken. Dabei gehe es erneut um einen ähnlichen Inhalt wie bereits im April und wieder an Kunden, die gleichzeitig Verträge in Vertreter- und in Maklerbetreuung, also keine Maklervollmacht erteilt haben. VWheute hat diesbezüglich bei der Generali angefragt und wird das Thema weiter verfolgen.
Generali Deutschland
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