Unwetter in Deutschland
Unwetter in DeutschlandQuelle: Falk Blümel  / PIXELIO (www.pixelio.de)
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GDV: Landkreis Deggendorf leidet am schlimmsten unter Wetterextremen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Exterme Unwetter machen den Deutschen in den vergangenen Jahren zunehmend zu schaffen. Nun hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erstmals eine Langfristbilanz für den Zeitraum von 2002 bis 2016 gezogen. Das Ergebnis: Der Landkreis Deggendorf in Bayern ist am schlimmsten von extremen Wetterereignissen getroffen worden. Sturm, Hagel sowie Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser richteten demnach Schäden an Gebäuden von durchschnittlich 13.800 Euro an.
Dahinter liegen mit Rottal-Inn (13.200 Euro) und der Stadt Passau (12.900 Euro) ebenfalls Kreise im Süden Bayerns. Dahinter folgen die Kreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (12.900 Euro), Dresden (9.900 Euro) sowie Meißen (8.000 Euro) die wie die bayerischen Gebiete 2002 und 2013 gleich zweimal von schweren Hochwassern und Überschwemmungen durch Starkregen betroffen waren. Die wenigsten Schäden verzeichnete hingegen die Stadt Heilbronn in Baden-Württemberg in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichen Schaden von rund 500 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt nach Angaben des Branchenverbandes bei 1.600 Euro.
Schaut man übrigens allein auf die Schäden duch Starkregen, liegt Bayern ebenfalls bundesweit an der Spitze. So hat es seit der Einführung der flächendeckenden Wetterradarmessung 2001 in Deutschland in der Spitze etwa 115 Stunden Starkregen gegeben. Diesen Rekord hält die Gegend um Aschau im Chiemgau (Kreis Rosenheim). Dahinter folgen mit Berchtesgaden mit durchschnittlich 102,2 Stunden und Ruhpolding mit 101,7 Stunden. Zu diesem eine Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den GDV.
Derweil fürchten die Versicherer für 2018 bereits mit einem überdurchschnittlichen Schadenjahr durch Unwetter. Wie der Branchenverband im August mitteilte, liegen die versicherten Sturm-, Hagel- und Starkregenschäden an Wohngebäuden mit 1,3 Mrd. Euro so hoch wie sonst im gesamten Jahr. "Wir gehen davon aus, dass 2018 in die Liga der fünf schwersten Sturmjahre der letzten 20 Jahre fallen wird", konstatierte GDV-Präsident Wolfgang Weiler.
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