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Taifun-Katastrophe in Japan verursacht 4,5 Mrd. Dollar an Schäden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der stärkste Taifun seit 25 Jahren hat Japan an Anfang September stark getroffen. Der Sturm beschädigte Häuser und beeinträchtigte den Flug- und Bahnverkehr. In einer halben Million Haushalten in Zentral- und Westjapan fiel zeitweise der Strom aus. Der Katastrophen-Spezialist Air Worldwide schätzt die versicherten Kosten daraus auf umgerechnet 2,3 Mrd. bis 4,5 Mrd. Dollar.

Jebi Will hat die Insel Shikoku am 4. September als Windsturm der Kategorie 3 mit Windstärken von bis zu 180 km/h erreicht und sei damit der stärkste Taifun in Japan der letzten 25 Jahren, teilte Air Worldwide am Montag mit. Anschliessend traf der Sturm auf die Hauptinsel Honshu. Davor gewann er mit Windböen von bis zu 190 km/h gar an Intensität. 

Bereits Ende Juni bis Anfang Juli war der Westen Japans von heftigen Regenfällen betroffen, die zu schweren Überschwemmungen geführt hatten. Seinerzeit wurden die Kosten für Versicherer in einer Ersteinschätzung auf 2,6 Milliarden bis 4,0 Milliarden US-Dollar beziffert.