Rentenkassen
RentenkassenQuelle: Bernd Kasper / PIXELIO (www.pixelio.de)
Köpfe & Positionen

"Keine Zeit, die Zukunftsthemen intensiv zu bearbeiten"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Koalitionsstreit um die Zukunft der Rente beschäftigt weiter das mediale Klima. Nun hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Pläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zur Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2040 deutlich kritisiert. "Ich hatte bisher gedacht, Scholz wolle durch seine Finanzpolitik für einen nachhaltigen Generationenvertrag sorgen. Sein Vorstoß, das Rentenniveau bis 2040 bei 48 Prozent zu halten, ist der glatte Widerspruch zu einer solchen Politik", betont er im Handelsblatt.
So müssten für diese Pläne entweder "die Beitragszahler aufkommen, oder er muss den Zuschuss aus dem Bundeshaushalt dramatisch erhöhen. Beides müsste von der jungen Generation gestemmt werden – diesen Halbsatz hat Herr Scholz bislang verschwiegen." Zudem scheine die ganze Komplexität "im Vorschlag von Herrn Scholz noch nicht ganz abgebildet. Die Große Koalition hat vereinbart, dass wir das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 beibehalten wollen und eine Haltelinie für den Beitragssatz ziehen", betont der CDU-Politiker weiter. " Ich erwarte, dass sich jetzt alle in der Bundesregierung daran halten und ihre eigentlichen Aufgaben erledigen und erst recht keine Debatten über Steuererhöhungen beginnen", fordert der NRW-Regierungschef weiter.
Rente · Armin Laschet
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