Uniqa-CEO Andreas Brandstetter kann positive Halbjahreszahlen präsentieren.
Uniqa-CEO Andreas Brandstetter kann positive Halbjahreszahlen präsentieren.Quelle: Uniqa
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Uniqa legt bei Ergebnis und Prämien zu

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der österreichische Versicherungskonzern Uniqa kann nach dem ersten Halbjahr 2018 eine positive Geschäftsbilanz ziehen. So stiegen die laufenden verrechneten Prämien um 3,1 Prozent auf 2.738,6 Mio. Euro. Die Konzernprämie blieb stabil bei 2.798,4 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern stieg hingegen deutlich um 47,5 Prozent auf 140,5 Mio. Euro.
Im Vorsteuergewinn enthalten ist hingegen nach Unternehmensangabenein außerordentlicher Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der indirekten Beteiligung an der Casinos Austria Aktiengesellschaft aus dem ersten Quartal 2018 in Höhe von 47,4 Mio. Euro. Bei den Prämien verzeichnete die Uniqa in den ersten sechs Monaten des Jahres vor allem in der Kompositsparte einen Prämienanstieg um 4,5 Prozent auf 1.506,2 Mio. Euro. Wachstumstreiber war dabei vor allem die Kompositsparte. In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien nach eigenen Angaben um 5,1 Prozent auf 549,4 Mio. Euro. In der Lebensversicherung reduzierten sich die gesamten verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung vor allem durch die strategischen Rücknahme der Einmalerläge im internationalen Bereich um 11,0 Prozent auf 742,9 Mio. Euro. Die Schaden-Kostenqote stieg hingegen wegen meherer Großschäden leicht auf 97,1 Prozent (1. HJ 2017: 96,8 Prozent).
Für das gesamte Geschäftsjahr 2018 erwartet der Versicherungskonzern in der Schaden- und Unfallversicherung ein Prämienwachstum von mindestens zwei Prozent und in der Krankenversicherung ein Prämienplus von mehr als drei Prozent. In der Lebensparte rechnet Uniqa hingegen mit einem weiteren Rückgang der Beitragseinnahmen. In Summe erwartet der Versicher für 2018 einen moderaten Rückgang des Gesamtprämienvolumens von ungefähr einem Prozent. Gleichzeitig dürfte sich das Ergebnis vor Steuern weiter verbessern, hieß es weiter.
"Wir haben die positive konjunkturelle Entwicklung in unseren Kernmärkten Österreich und CEE gut genutzt. Das Wachstum der laufenden Prämien im ersten Halbjahr liegt sogar etwas über unseren Erwartungen. Die solide Ergebnissituation erlaubt uns, wie schon im Vorjahr, stärker für kommende Schäden aus Unwettern vorzusorgen. Die Schadenbelastung durch extreme Wetterereignisse lag im ersten Halbjahr zwar unter dem langjährigen Schnitt, wir gehen aber nicht davon aus, dass das so bleibt.  Auf der Ergebnisseite gehen wir für das Jahr 2018 unverändert von einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus", kommetiert Uniqa-Vorstandchef Andreas Brandstetter die Halbjahresergebnisse.
Uniqua · Andreas Brandstetter
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