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Zurich Schweiz baut wohl IT-Stellen ab

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Eine gute, moderne IT-Infrastruktur wird für die Versicherer immer wichtiger. Diese muss natürlich von Experten gepflegt werden, daher überrascht es, dass die Zurich Schweiz wohl in größerer Zahl IT-Fachkräfte entlassen will, wie mehrere Medien berichten.

Für die betroffenen IT'ler muss es wie Hohn klingen, wenn sie an die Worte des Ober-Zurichers Mario Greco denken, der ausgelagerte Jobs, gerade in der Verwaltung und der IT, zurück in den Konzern holen wollte. Im November des letzten Jahres sagte er: "Gesellschaftlich betrachtet ist Auslagern komplett falsch: So fügen Sie der Gesellschaft nur Schaden zu und gewinnen dabei nichts!"

 

Die jetzt betroffenen Jobs scheinen nicht gemeint gewesen zu sein. Das Portal Inside Paradeplatz schrieb, dass "Jobs in der Schweiz gestrichen würden, und zwar "still und leise, ohne dass der oberste Chef diesmal in Interviews große Töne schwingt".

 

Betroffen vom Abbau in der Schweiz sind wohl vor allem die Informatiker, "wie in vielen Großbetrieben 50-jährige und ältere, die seit Jahren oder Jahrzehnten für die gleiche Firma tätig sind". Ein Sprecher der Zurich habe die Pläne bestätigt und von "Right Sizing" und "Right Sourcing" gesprochen.

 

Der Sprecher sagte laut der Schweizer Internetseite: "Im Rahmen dieser Transformation werden sich auch Job-Profile der IT-Mitarbeitenden ändern. Das bedeutet einerseits, dass Mitarbeitende geschult werden, um neue Rollen zu übernehmen. Andererseits fallen Rollen möglicherweise weg." Wie viele, sei momentan noch nicht siche.

 

Ein Insider sagte, bisher habe es stets geheißen, dass alle Betroffenen "eine neue Aufgabe erhalten würden". Nun sei klar, dass dies "falsche Versprechungen" gewesen wären.

Inside Paradeplatz vermutet hinter dem Abbau finanzielle Gründe, es gebe "Probleme im Markt", die Zurich Schweiz habe "massiv an Boden verloren" und sei gegenüber der führenden Axa Winterthur und Mobiliar zurückgefallen.

 

Die Zurich hat zur heutigen Halbjahreskonferenz angekündigt, zu den "Ergebnissen der Sparanstrengungen" Stellung zu nehmen, mehr in Kürze auf VWheute.

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