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US-Steuerreform belastet Geschäft von Scor

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der französische Rückversicherer Scor verzeichnete aufgrund positiver Entwicklungen der Leben-Sparte im Raum Asia-Pacific sowie den Bereichen Financial Solutions und Schaden/ Unfall ein gutes erstes Halbjahr. Die Beitragseinnahmen beziffert das Unternehmen auf 262 Mio. Euro. Ohne die US-Steuerreform wäre das Ergebnis deutlich höher ausgefallen.
Aufgrund der US-Steuerreform musste der französische Rückversicherer Veränderungen in seiner operativen Grundstruktur einführen. Das hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 62 Mio Euro gekostet. Die neuen Maßnahmen sollen im zweiten Halbjahr 2018 abgeschlossen werden.
Die geschätzte Solvency Ratio beläuft sich auf 221 Prozent, die Operating Cash Flows auf 253 Millionen Euro im ersten Geschäftshalbjahr 2018.
Indes wurde ein Drittel des 200 Mio. Euro schweren Aktienrückkaufprogramms bereits durchgeführt. Der Rest soll bis Juli 2019 erfolgen. Das Eigenkapital lag bei sechs Mrd. Euro und ist nach der Auszahlung von Dividenden um knapp 200 Mio. Euro im Vergleich zu Dezember 2017 abgeschmolzen. (vwh/mst)
Bildquelle: Scor
Halbjahresergebnis · Scor · 2017
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