26.07.2018Märkte & Vertrieb

Aon zählt mehr Katastrophen, aber weniger Schäden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Vor dem Hintergrund der verheerenden Waldbrände in Griechenland und Schweden veröffentlicht Aon Benfield ihren Global Catastrophe Recap der ersten Hälfte des laufenden Jahres. Es ist bisher ein äußerst schadenarmes Jahr, trotz steigender Anzahl an Katastrophen. Bisher blieben auch Mega-Unglücke aus, was die Schäden reduziert und menschliches Leid verhindert.
Im ersten halben Jahr 2018 haben Naturkatastrophen weltweit Schäden von 45 Billionen US-Dollar verursacht, das sind 64 Prozent weniger als der Zehnjahres-Durchschnitt, und immerhin auch nicht ganz 50 Prozent geringer als der Mittelwert der letzten 18 Jahre. Auch für die Versicherer gibt es gute Neuigkeiten: Die Insured losses betrugen 21 Billionen US-Dollar, 40 Prozent geringer als der Zehnjahresdurchschnitt.
Weniger menschliches Leid
Durch die Naturkatastrophen verloren 2,153 Menschen ihr Leben, das ist das geringste Volumen seit dem Jahr 1986 und weit unter dem Durchschnitt von 1980 bis 2017. In dieser Periode verloren durchschnittlich 36,570 Menschen ihr Leben. Die für Menschen gefährlichste Katastrophe war im aktuellen Jahr die Flut, die 892 Opfer forderte.
Die geringen Schäden und Menschenleben überraschen, denn im ersten halben Jahr  2018 wurden 156 Katastrophen gezählt, das liegt über dem Durchschnitt der letzten 18 Jahre (142). Es gab laut Aon keine "mega catastrophe" die Kosten über zehn Billion US-Dollar verursachten. (vwh/mv)
Den ganzen Report der ersten Hälfte des Jahres 2018 können Sie HIER herunterladen.
Bild: Unwetter (Quelle: Bluemel / www.pixelio.de / PIXELIO)
Aon Benfield · Global Catastrophe Recap · 2018
VW-Redaktion