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Vermittler setzen auf Bestattungsdienstleistung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Makler und Vermittler sehen aktuell in Themen wie dem "Digitalen Nachlass" oder entsprechenden Bestattungsdienstleistungen ein erhebliches Beratungspotenzial. Laut einer aktuellen Umfrage der Monuta Versicherungen können sich 76 Prozent der befragten Makler vorstellen, die Bestattungsdienstleistung in ihr Beratungsportfolio aufzunehmen. Voraussetzung dafür sei allerdings eine entsprechende Schulung.
Dabei scheinen entsprechende Vorsorgethemen laut Umfrage von den Maklern und Vermittlern auch aktiv angesprochen zu werden. Demnach sind die Themen Patientenverfügung (78 Prozent), Vorsorgevollmacht (79 Prozent) und die finanzielle Vorsorge für die Bestattung (83 Prozent) bei der Mehrheit der befragten Maklern ein Teil des Kundengesprächs. Zudem werden auch Themen wie Nachlassregelung und Testament (57 Prozent) sowie die Sorgerechtsverfügungen für minderjährige Kinder (59 Prozent) auf der Tagesordnung.
Die organisatorische Vorsorge für die Bestattung spielt bei den Beratungsthemen laut Monuta-Umfrage jedoch nur eine untergeordnete Rolle. So sprechen lediglich 33 Prozent der Makler dieses Thema aktiv bei ihren Kunden an. Auch das Thema "Digitaler Nachlass" gewinnt bei den Beratungsgesprächen immer mehr an Bedeutung, konstatiert Monuta weiter. Laut Analyse messen 70 Prozent der Makler diesem Thema eine hohe Relevanz zu und planen, den digitalen Nachlass in Zukunft mit in die Beratung einfließen zu lassen. Elf Prozent der befragten Makler haben dieses Thema bereits in ihre Beratung integriert. Lediglich 19 Prozent möchten dieses Thema derzeit noch nicht in ihre Kundenberatung aufnehmen.
"Zum ersten Mal haben wir in unserer Befragung das Interesse unserer Makler an den Themen 'Digitaler Nachlass' und Bestattungsdienstleistung abgefragt, weil wir herausfinden wollten, ob diese Themen für Makler und Vermittler in der Beratung ihrer Kunden von Interesse sein könnten", kommentiert Oliver Suhre, Generalbevollmächtigter der Monuta Versicherungen in Deutschland, die Ergebnisse der Analyse. (vwh/td)
Bildquelle: Kathrin Frischemeyer
Monuta · Oliver Suhre
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