Politik & Regulierung

Brand im Europapark kostet mindestens 50 Mio. Euro

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ende Mai hat ein Brand im Europapark Rust einen schweren Schaden in Millionenhöhe verursacht. Nun gibt es wohl neue Erkenntnisse. So erstörte das Feuer eine Häuserzeile im skandinavischen, das Fahrgeschäft "Piraten in Batavia" im holländischen Themenbereich sowie eine angrenzende Lagerhalle mit dem Kostümfundus der Parkkünstler mit rund 150.000 Kleidern. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 50 Mio. Euro.
"Stand heute gehen wir von einer Summe im höheren zweistelligen Millionenbereich aus", wird Martina Wilke von der Staatsanwaltschaft Freiburg in der Lahrer Zeitung zitiert. Auch mit Blick auf die Brandursache gibt es wohl neue Ermittlungserkenntnisse. Ging man zunächst von einem technischen Defekt auf dem Gelände des Fjord-Raftings aus, vermutet die Staatsanwaltschaft nun eine andere Ursache.
"Die Fahrrinne des Fjord-Raftings führt um den See herum in eine Grotte, die unter der betroffenen Lagerhalle und der Piraten-Bahn liegt. In dieser Grotte ist das Feuer ausgebrochen", erläutert. Was das Feuer jedoch genau ausgelöst hat, wollte die Juristin hingegen zunächst nicht sagen. Demnach seien die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, da die entsprechende Akte noch bei der Polizei liege.
Der Großbrand selbst war an einem Samstagabend ausgebrochen. Rund 500 Kräfte von Feuerwehr, THW und Polizei waren dabei im Einsatz, um die Flammen wieder zu löschen. Sieben Menschen wurden dabei verletzt. Der Europapark Rust gilt als größter Freizeitpark in Deutschland und zählt nach eigenen Angaben rund 5,6 Millionen Besucher jährlich. Zudem zählt der Park auf einer Fläche von 95 Hektar mehr als 100 Attraktionen und Shows. Durch den Brand sind davon lediglich drei momentan nicht benutzbar. (vwh/td)
Bild: Brand im Europapark bei Rust (Quelle: dpa)
Brand · Europapark
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