Politik & Regulierung

AGV und Verdi verhandeln über "mobiles Arbeiten"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Arbeitgeberverband der Versicherer (AGV) und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gehen bei ihren Verhandlungen um die Zukunft des "mobilen Arbeitens" in die neue Runde. Auf der Tagesordnung stehen dabei nach AGV-Angaben unter anderem die Nutzung der gesetzlichen Tariföffnungsklausel zur Verkürzung der verpflichtenden Ruhezeiten von elf auf neun Stunden.
Weitere Ziele für den Arbeitgeberverband sind dabei eine stärkere Flexibilisierung für deutlich übertariflich bezahlte Angestellte durch eine Erweiterung der "Leitenden"-Definition sowie Deregulierung bei den Regelungen zur tariflichen Arbeitszeit.
Zudem strebt der AGV eine Erweiterung AÜG-Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten bei der erlaubnispflichtigen konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung sowie bei der Entleihe von Arbeitnehmern mit übertariflichen Arbeitsbedingungen.
Die weiteren Verhandlungen zwischen AGV und Verdi sollen am 21. September 2018 in Stuttgart fortgesetzt werden. (vwh/td)
Bildquelle: Alexander Klaus / PIXELIO (www.pixelio.de )
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