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Gjensidige gibt Bankgeschäft auf

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der norwegische Versicherer Gjensidige verkauft sein Bankgeschäft. Der Käufer der Gjensidige Bank ist der schwedische Finanzkonzern Nordea, der nach Medienberichten über eine halbe Milliarde Euro für den Kauf bezahlt. Das Ziel der Akquisition ist die Stärkung des Geschäftes in Norwegen. Sie bedarf noch der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden.
Allerdings soll der Deal soll im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Der Kaufpreis beträgt laut gut informierten Quellen 578 Mio. Euro. Laut Unternehmensangaben werde die Übernahmesumme bis zum Abschluss der Transaktion an das von der Gjensidige Bank generierte Eigenkapital angepasst.
Nordea erwartet von dem Kauf Synergieeffekte in Höhe von 25 Mio. Euro. Snorre Storset, Abteilungsleiter bei Nordea in Norwegen kommentiert den Kauf mit den Worten: "Als größte Bank in den nordischen Ländern ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns mit der führenden Versicherungsgesellschaft in Norwegen zusammenschließen.
Er fährt fort: "Diese Vereinbarung bedeutet, dass viel mehr Norweger eine Beziehung zu Nordea bekommen werden." Durch den Kauf wechseln 176.000 Kunden mit einem Kundenvermögen von 4,84 Mio. zu Nordea. Alle Mitarbeiter der Bank sollen übernommen werden, meldet die Börsen-Zeitung.
Die Börse reagierte auf den Kauf verhalten, der Kurs von Nordea gab nach und fiel auf, erholte sich aber im Laufe des Tages. Der Kurs des Verkaufenden stieg nach dem Verkauf deutlich sichtbar an. (vwh/mv)
Bild: Norwegen (Quelle: Uwe Kunze / www.pixelio.de / Pixelio)
mergers and acquisitions · Gjensidige · Nordea
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