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Generali wirbt für Smart Home

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Urlaubszeit ist bekanntlich Einbruchszeit: Dabei sind adäquate Türschlösser oder Alarmanlagen zwar probate Mittel gegen Langfinger in den eigenen vier Wänden. Allerdings stoßen Smart-Home-Lösungen als ergänzende Lösung wohl immer mehr auf Interesse, wie eine aktuelle Studie der Generali Deutschland belegt. Damit verbunden steigt auch das Interesse an entsprechenden Versicherungslösungen.
40 Prozent fänden es demnach laut Studie sehr interessant oder interessant, wenn ihre Versicherung Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung mit Smart Home verknüpfen würde, um das Zuhause noch besser zu schützen. Besonders offen dafür sei vor allem die jüngere Generation. Demnach zeigt sich vor allem die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen mit einem Anteil von 57 Prozent an smarten Versicherungen besonders interessiert. In der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen sind es immerhin noch 43 Prozent, heißt es im neuen "Smart-Home-Atlas" der Generali Deutschland.
Besonders die Assistance-Leistungen smarter Versicherungen scheinen bei den Deutschen besonders beliebt zu sein: Immerhin fast ein Drittel der Befragten (32 Prozent) würde es befüwworten, wenn die Versicherung persönliche Notfallkontakte im Schadenfall alarmieren würde. 30 Prozent der 1.011 befragten Bundesbürger interessieren sich für eine automatische Abwicklung der Schadenregulierung und 25 Prozent für eine automatische Verbindung zum Service-Center der Versicherung.
Allerdings sehen 63 Prozent der Befragten den größten Mehrwert von Smart-Home-Technologien darin, Geräte bequem steuern zu können. 46 Prozent würden entsprechende Lösungen vor allem zum Energiesparen nutzen. Für 44 Prozent steht der Schutz des eigenen Zuhauses vor Einbrechern im Vordergrund. 29 Prozent können sich entsprechende Smart-Home-Lösungen zum Brandschutz vorstellen. Beim Thema Datenschutz hat die Mehrheit der Befragten hingegen immer noch Bedenken: 56 Prozent äußerten dabei die Befürchtung, dass die Technologie von außen manipuliert werden könnte.
"Die Untersuchung zeigt, dass die Mehrheit der Bundesbürger Smart Home bereits kennt und eine große Zahl von ihnen das smarte Zuhause bereits nutzt. Dies ist umso bemerkenswerter, als dass es sich
hierbei um einen jungen Markt handelt und ein klares Zeichen dafür, dass der technische Fortschritt im eigenen Zuhause sehr wichtig ist", kommentiert Ulrich Rieger, Chief Insurance Officer P&C der Generali Deutschland AG, die Umfrageergebnisse. (vwh/td)
Bildquelle: Fotolia
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