Politik & Regulierung

bAV soll Teil der Renteninformation werden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Deutsche Rentenversicherung Bund plädiert dafür, in einem ersten Schritt die individuellen Betriebsrentenanwartschaften in ihre jährliche Renteninformation aufzunehmen. Dazu bedürfe es aber der Hilfe der Bundesregierung, sagte der Leiter des Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung bei der Rentenversicherung Reinhold Thiede.
Thiede plädierte dafür nach den vielen Vorgesprächen im Rahmen der Gesellschaft für Versicherungswirtschaft und –gestaltung (GVG) jetzt mit dem Einstieg in die säulenübergreifende Renteninformation mit einem ersten kleinen Schritt zu beginnen. So könnte man zum Start mit dem Aufbau eines Registers beginnen, indem durch Arbeitgebermeldung Betriebsrentenanwartschaften erfasst würden.
Ein solcher Start könnte bereits zum 1. Januar 2019 gelingen, wenn die Bundesregierung im Rahmen ihres neuen Rentenpakets auch die rechtlichen Voraussetzungen für die erweiterte Information schaffen würde. Dieses Register für die betriebliche Altersversorgung (bAV) würde sich dann langsam aufbauen. Erfasst würden nur die Anwartschaften an sich, nicht die Höhe der Anwartschaft.
Thiede zeigte sich überzeugt, dass am Ende des Prozesses der Vorsorgesparer über seine mobilen Endgeräte sich alle Informationen zu den drei Säulen der Altersvorsorge selbst zusammenstellen dürfte. Dann hätte er einen umfassenden Überblick. Er wird heute an der Sitzung der neu geschaffenen Rentenkommission teilnehmen. (brs)
Bild: Reinhold Thiede (Quelle: brs)
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