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Swiss Re will weg von der Kohle

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Swiss Re gibt sich einen grünen Anstrich. So will der Schweizer Rückversicherer künftig keine Unternehmen mehr versichern, die mehr als 30 Prozent in Kohle investieren. Dies gilt im übrigen auch für Direktversicherer. Bereits 2015 hatte sich der Konzern dazu verpflichtet, die Beschlüsse des Pariser Klimaübereinkommens unterstützen zu wollen.
Dabei sollen diese Ziele künftig sowohl für bestehende als auch für neue thermische Kohleminen und -anlagen gelten sowie in allen Geschäftsbereichen weltweit umgesetzt werden. "Die Umsetzung der Kohlepolitik ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass unsere Geschäftsaktivitäten dem Pariser Abkommen und den damit verbundenen nationalen Anstrengungen entsprechen", begründet Edi Schmid, Group Chief Underwriting Officer von Swiss Re, die Entscheidung.
Dabei ist die Swiss Re nicht das erste Versicherungsunternehmen, welches sich von der Kohle verabschieden will. Bereits vor einigen Tagen hatte die Hannover Rück angekündigt, zumindest teilweise aus dem Geschäft mit der Kohle auszusteigen. Auch die Allianz hatte jüngst bekannt gegeben, sich bis 2040 komplett vom Geschäft mit der Kohle verabschieden zu wollen. (vwh/td)
Bildquelle: Rike / PIXELIO (www.pixelio.de)
Swiss Re · Rückversicherer
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