Unternehmen & Management

Deutsche Familienversicherung will an die Börse

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Stefan Knoll will expandieren. Dafür braucht der CEO der Deutschen Familienversicherung viel Geld. Das will er sich nun unter anderem an der Börse holen. "Jetzt ist die Chance, um Wachstum zu generieren, bevor die Wirtschaft in absehbarer Zeit abschwächt." Ob es zu einem IPO kommt, will Knoll zum Ende des Jahres entscheiden.
Durch den Börsengang will die Deutsche Familienversicherung viel Geld vor allem ins Marketing stecken, um den Kundenbestand auf eine Million bis 2019 zu verdoppeln. DFV ist eines der ersten und einzigen Insurtechs, die sich am Markt bewährt haben.
Im Interview mit der Versicherungswirtschaft erklärt Knoll, dass man Versicherungsvermittler und Makler nur deshalb braucht, "weil die angebotenen Versicherungsprodukte so kompliziert sind, dass man sie ohne Erläuterung gar nicht und selbst nach einer Erläuterung oftmals trotzdem nicht versteht. Die Antwort eines qualifizierten Direktvertriebes ist also nicht weniger Beratung bei gleichbleibend komplizierten Produkten, sondern einfachere Versicherungsprodukte anzubieten, die der Kunde auch ohne Beratung versteht." 
Bei einigen Produkten sei eine Beratung nicht vonnöten. "So leistet unsere Zahnzusatzversicherung bei jeder zahnärztlichen Leistung oder einfach gesagt: Alles drin. Was wollen Sie jetzt noch beraten?" (vwh/dg)
Bild: Stefan M. Knoll, Gründer der Deutschen Familienversicherung. (Quelle: DFV)
DFV Deutsche Familienversicherung AG