Köpfe & Positionen

Allstate: "Artificial intelligence vernichtet Millionen Jobs"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Diplomatie ist schön und gut, doch manchmal muss man eine (gefühlte) Wahrheit aussprechen. "Die Artificial intelligence (AI) wird die Branche wie ein Tsunami treffen und die Branche demolieren", dieser Ansicht ist der CEO des amerikanischen Versicherers Allstate.
Manche Zitate sind zu treffend, um Sie zu übersetzten, deswegen sollen sie an dieser Stelle teilweise im Wortlaut wiedergegeben werden, was der CEO in der reichsten Stadt der USA, Aspen, zu den Auswirkungen der AI sagte. Die Folgen der künstlichen Intelligenz werden verheerend sein, nicht nur in der Versicherungswelt, ist sich Wilson sicher: “It’s going to rip through this economy like a tsunami."
Die kommende Automatisierung wird große Teiler der Arbeiterschaft betreffen, vom Händler bis zum Taxi-Fahrer. Laut der Unternehmensberatung McKinsey könnte bis zum Jahr 2030, also in zwölf Jahren, 400 Millionen Menschen weltweit ihren Job verloren haben, da die Technik ihre Arbeitskraft obsolet machte.
Im eigenen Unternehmen hat Allstate bereits Fakten geschaffen und 550 "auto adjuster" entlassen, denn die Technik habe ihre Jobs überflüssig gemacht. Der Allstate-CEO sagte auch, dass alle einen Job "elswhere" gefunden hätten.
Wilson fast den Vorgang in seinern Worten zusammen: “Whether you’re an accountant, an auto adjuster, a computer programmer, technology is going to take over. We have to figure out, ‘How do we train them to do the new job, not the job that the computer can do?” (vwh/mv)
Bild: Roboter (Quelle: Dieter Schuetz / www.pixelio.de / PIXELIO)
Allstate · Tom Wilson · Artificial intelligence
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