Politik & Regulierung

Gesundheitsforen entwicklen Transplantationsregister

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Gesundheitsforen Leipzig entwickeln gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband, der Bundesärztekammer sowie der Deutschen Krankenhausgesellschaft ein deutsches Transplantationsregister, welches bis März 2019 aufgebaut und ab Mai 2019 mit den Daten von 2006 bis 2016 befüllt werden soll.
Ab 2019 soll das Register dann jeweils jährlich mit neuen Daten angereichert werden. Parallel dazu soll nach Angaben der Gesundheitsforen eine pseudonymisierte Datenbank für neue Transplantationen aufgebaut werden. Begleitet wird das Projekt zudem vom Bundesgesundheitsministerium. Mit dem nationalen Transplantationsregister werden erstmals Daten von verstorbenen Organspendern, Organempfängern und Lebendspendern zusammengefasst und miteinander verknüpft.
Zudem wolle die Bundesregierung mit dem neuen Register für mehr Patientensicherheit, Transparenz und Qualität in der Transplantationsmedizin sorgen. Das Register soll langfristig unter anderem dazu beitragen, die Wartelistenkriterien sowie die Verteilung der Spenderorgane weiterzuentwickeln. Außerdem soll das neue Register entsprechende Informationen darüber liefern, zu welchem Organempfänger ein Spenderorgan am ehesten passt. Die Daten der Organempfänger und der lebenden Organspender werden nur mit Einwilligung der Patienten an das Transplantationsregister übermittelt.
"Damit leisten wir einen Beitrag, dass die Transplantationsmedizin in Deutschland weiter verbessert und die Patientensicherheit erhöht werden kann", erläutert Martin Grohmann, Geschäftsstellenleiter und Leiter des Bereichs Medizin und Versorgung bei den Gesundheitsforen. "Mit diesen Projekten schaffen wir Datengrundlagen, mit denen wir die Versorgung in einzelnen medizinischen Fachbereichen weiter voranbringen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Umsetzung eines Transplantationsregisters nehmen die Gesundheitsforen mit großem Stolz wahr. Sie ist eine logische Fortführung unserer bereits in der Vergangenheit erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen", ergänzt Roland Nagel, Geschäftsführer der Gesundheitsforen. (vwh/td)
Bildquelle: Allianz Deutschland
Gesundheitsforen Leipzig · Transplantationsregister
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