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Mecklenburgische wächst in Sach, die LV 1871 in Biometrie

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Neue Bilanzzahlen der Versicherer für das Geschäftsjahr 2017: Während die Mecklenburgische Versicherungsgruppe vor allem in der Komposit- und der Krankensparte ein deutliches Beitragsplus erzielte, verdiente die LV 1871 besonders mit Biometrie- und Fondsprodukten. Auch der Bad Kreuznacher Versicherungsdienst Degenia einen leichtes Umsatzplus bei rückläufigem Gewinn verbucht.
So verzeichnete die Mecklenburgische Versicherungsgruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Beitragszuwachs von 3,0 Prozent auf 409,2 Mio. Euro, an dem alle Sparten beteiligt waren. Besonders deutlich fiel dabei der Prämienzuwachs in der Sachsparte mit 4,1 Prozent aus. Gleichzeitig ging die Combined Ratio trotz der Herbststürme "Sebastian", "Xavier" und "Herwart" sowie weiterer Sturm- und Starkniederschläge leicht auf 64,5 Prozent (2016; 64,8 Prozent) zurück.
In der Krankensparte stiegen die Beitragseinnahmen nach Angaben der Mecklenburgischen besonders deutlich um 15,8 Prozent auf 21,4 Mio. Euro. Gleichzeitig gingen die Beitragseinnahmen um 2,6 Mio. auf 121,6 Mio. Euro zurück. Dies resultierte nach Unternehmensangaben vor allem aus einer geringeren Nachfrage von Riester-Renten und einem schwächeren Geschäft mit den Einmalbeiträgen.

LV 1871 verdient an Biometrie

Die LV 1871 profitierte im vergangenen Jahr vor allem von den Biometrie- und Fondsprodukten. Dabei stieg das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2017 um 16, 3 Prozent auf 6,4 Mio. Euro (2016: 5,5 Mio. Euro). Die gebuchten Bruttobeiträge blieben mit 781 Mio. Euro (2016: 783 Mio. Euro) auf Vorjahresniveau. Gleiches gilt auch für die laufend gebuchten Bruttobeiträge in Höhe von 534 Mio. Euro (2016: 534 Mio. Euro).
"Das starke Ergebnis des Jahres 2017 bestärkt uns darin, unseren Kurs fortzuführen: Wachstum mit innovativen Produkten zur Absicherung von biometrischen Risiken und für die Altersvorsorge, Fokus auf freie Vermittler, konsequent nachhaltige Finanzstärke und hohe Investitionen in unsere Geschäftsprozesse. Unser Fokus liegt unverändert ausschließlich auf dem Schutz und den Interessen unserer Versichertengemeinschaft. Die digitale Transformation hilft uns dabei sehr, unser Prinzip der Gegenseitigkeit im Versicherungsschutz und im Dialog mit Kunden, Mitgliedern und Geschäftspartnern noch stärker als bisher zu leben", kommentierte Vorstandssprecher Wolfgang Reichel.

Degenia: Mehr Umsatz und weniger Gewinn

Der Bad Kreuznacher Versicherungsdienst Degenia blickt auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2017 zurück. "Die Umsatzerlöse stiegen auf TEUR 12.453.777 nach TEUR 12.292.649 in 2016, der Konzernjahresüberschuss beträgt TEUR 537.011 nach TEUR 634.644 in 2016", teilte der Gründungsvorstand und die alleinige Aktionärin, Halime Koppius, bei der Präsentation der Bilanz auf der Hauptversammlung der Degenia AG mit.
Die Anzahl der Mitarbeiter blieb im Jahresdurchschnitt mit 44 Angestellten nahezu unverändert. Hinzu kamen im vergangenen Jahr insgesamt 4.216 Vertriebspartnern (unabhängige Versicherungsmakler und freie Vertriebe mit Maklerstatus). Zum Vergleich: 2016 waren es noch 4.093 Makler. Wie die Degenia weiter mitteilte, wurde Halime Koppius vom Aufsichtsrat einstimmig für weitere fünf Jahre als Vorstand im Amt bestätigt. (vwh/td)
Bildquelle: Thorben Wengert / PIXELIO (www.pixelio.de)
LV 1871 · Mecklenburgische · Degenia
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