Märkte & Vertrieb

Österreichs Versicherer schwächeln zum Jahresauftakt

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die österreichischen Versicherer sind im Vergleich zu 2017 deutlich schwächer in das Geschäftsjahr 2018 gestartet. Wie das Finanzmagazin Fonds professionell unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Finanzaufsicht FMA berichtet, gingen das versicherungstechnische Ergebnis um 18,31 Prozent und das Finanzergebnis um 19,57 Prozent zurück.
Dies habe dazu geführt, dass das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 32,81 Prozent auf 232,32 Mio. Euro gesunken sei. Zudem ging die Summe aller Vermögenswerte zu Marktwerten (mit Ausnahme der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherungen) gegenüber dem ersten Quartal 2017 um 1,61 Mrd. Euro auf 108,63 Mrd. Euro zurück, heißt es weiter.
Demgegenüber seien lediglich die Prämieneinnahmen im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil geblieben. Demnach stiegen die Beitragseinnahmen der österreichischen Versicherungskonzerne laut Bericht um 0,21 Prozent auf 5,23 Mrd. Euro. Davon würden 3,13 Mrd. Euro oder 59,79 Prozent auf die Kompositsparte entfallen, was einem Plus von 2,25 Prozent entfallen. 1,54 Mrd. Euro oder 29,36 Prozent entfallen dabei auf die Lebensversicherung (minus 4,99 Prozent), 568 Mio. Euro oder 10,85 Prozent auf die Krankensparte (plus 4,17 Prozent).
Bei der klassischen Lebensversicherung verbuchten die Versicherer der Alpenrepublik ein Minus von 8,35 Prozent. Demgegenüber steht ein deutliches Plus von 5,19 Prozent bei den fonds- und indexgebundenen Policen. Während die Einmalbeiträge um 13,34 Prozent zurück gingen, stiegen die laufenden Prämien um 3,18 Prozent. (vwh/td)
Bild: Bernd Deschauer / PIXELIO (www.pixelio.de)
Österreich · FMA
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