Köpfe & Positionen

Zurich-Vorstand Quinn: "Megadeals begeistern nicht"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Größere Transaktionen und Firmenübernahmen scheinen bei der Zurich offensichtlich nicht sonderlich beliebt zu sein. Nach Konzernchef Mario Greco hat sich nun auch Finanzvorstand Georges Quinn gegen Zukäufe im großen Stil ausgesprochen: "Wenn man auf die vergangenen Jahre zurückblickt, dann haben wenig große Transaktionen bei Versicherungen gehalten, was sie den Investoren versprochen haben".
Zudem seien auch die Investoren von Zurich nicht enthusiastisch, wenn es um solche Großübernahmen gehe, ergänzt der Finanzmanager im Interview mit dem US-Nachrichtensender CNBC. "Wo wir Wege finden, die Kapitalstärke der Firma einzusetzen, um das zu beschleunigen und zu ergänzen, werden Sie das von uns sehen", konstatiert Quinn. Bereits Anfang Mai hatte er sich energisch gegen Großübernahmen ausgesprochen. "Wir leben nicht für Fusionen und Zukäufe. Wir glauben nicht an diesen großangelegten Multi-Markt-Zugang bei M&A".
Bereits vor wenigen Tagen hatte sich Zurich-Vorstandschef Mario Greco für gezielte Zukäufe ausgesprochen. "Zusammenschlüsse und Akquisitionen sind nicht wirklich eine Priorität für uns", betonte er gegenüber Bloomberg-TV. Vielmehr werde man an der bisherigen Vorgehensweise festhalten und sich auf gezielte Transaktionen in einzelnen Ländern konzentrieren. (vwh/td)
Bild: Georges Quinn, Finanzvorstand der Zurich (Quelle: Zurich)
Zurich · Georges Quinn